Kooperation für Stadtwerke und TK-Anbieter

Pressemitteilung:

carrierwerke und pattr bieten End-to-End Lösung im Glasfasergeschäft

Walldorf, den 09.02.2022: Nur wenige Telekommunikationsunternehmen verfügen derzeit über funktionierende digitale End-to-End-Geschäftsprozesse. Eine neue Kooperation in der Branche rückt jetzt den hochgradig automatisierten und digitalen Bestellprozess bis hin zur Dienstebereitstellung zum Beispiel für Stadtwerke in greifbare Nähe. Namentlich haben sich der Diensteanbieter carrierwerke und die Ideenstadtwerke Start-Up-Tochter pattr zusammengetan, um Telekommunikationsanbietern und Stadtwerken den Vertrieb von bedarfsgerechten Glasfaserprodukten mit niedrigen Cost-to-Serve zu ermöglichen.

„Anbieter haben bereits in der Vergangenheit Telekommunikationsprodukte verkauft, jedoch mit hohem Personalaufwand und ohne massenkundentaugliche, digitale Prozesse. Der Abschluss erfolgt bis heute häufig noch per Papiervertrag, Kund*innen werden manuell angelegt und Diensteprozesse händisch angeschoben. Durch unsere langjährige Erfahrung im TK-Geschäft mit hoher Expertise bei der Dienstebereitstellung wissen wir, wie entscheidend ein digitaler Vertriebsprozess für den Erfolg der Sparte ist. Pattr hat sich in kürzester Zeit als perfektes Puzzleteil zu unserem Portfolio entpuppt, weshalb wir uns sehr über die Kooperation freuen“,

erläutert carrierwerke-Prokurist Daniel Röcker.

Auch für pattr-Geschäftsführer Dieter Lindauer lag die Zusammenarbeit auf der Hand:

„Wir haben mit unserer Stadtwerke-Tochter im Ideenstadtwerke-Konzern selbst eine steile Lernkurve hingelegt und eine Lösung, maßgeschneidert auf die Sorgen und Nöte von TK-Anbietern, entwickelt. Wir bieten mit pattr zeitgemäße Bestellstrecken, die nicht in einer E-Mail enden, die im schlimmsten Fall noch ausgedruckt wird. Stattdessen landen sie in einer Digitalisierungsplattform. Dort werden bestehende Systeme angeschlossen und dann die notwendigen Prozesse angestoßen. Damit Kund*innen am Ende vollautomatisch nach der Bestellung auch das schnelle Internet und die Telefonie nutzen können, ist natürlich ein Diensteanbieter mit entsprechender IT-Plattform und zeitgemäßen Andockstellen unabdingbar. Die carrierwerke bringen genau das mit in die Kooperation ein.“

Der Diensteanbieter carrierwerke aus Walldorf bei Heidelberg stellt für Stadtwerke ohne viel Branchen-Know-How sicher, dass alle Kund*innen ans Netz kommen und schult darüber hinaus Mitarbeiter*innen im Umgang mit sowie bei der Einführung von Telekommunikationsprodukten.

Die Ideenstadtwerke aus Neustadt bei Hannover legten im Herbst 2020 einen Traumstart mit ihrem Glasfaserausbau und -produkt hin, während sie sich gegen die Deutsche Glasfaser, htp und Northern Access auf Basis der End-to-End Digitallösung von pattr behauptet haben. Innerhalb eines Jahres generierte das kommunale Unternehmen der 45.000 Einwohner zählenden Stadt mit ihrer Marke RASANNNT rund 6.000 Glasfaserverträge.

„Eine so hohe Abschlussquote in diesem kurzen Zeitraum ist eine großartige Leistung – und aus meiner Sicht nur realisierbar gewesen dank der digitalisierten und automatisierten Prozesskette und der engen Zusammenarbeit,“

so die Meinung von Daniel Röcker.

Zusammen bieten beide Unternehmen einen volldigitalen Prozess zur Bestellung und Bereitstellung von Internet-, TV- und Telefonieprodukten, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von Stadtwerken und kleineren Unternehmen in der Branche.

„Das Schöne ist, dass die Digitalisierung mit dem TK-Produkt nicht aufhören muss. Mit der digitalen pattr-Lösung können gleichermaßen die Wallbox-, PV- oder Strombestellung digital und ohne Medienbruch abgewickelt werden“,

so Lindauer weiter.

Über die Ideenstadtwerke / pattr

Die Ideenstadtwerke sind ein kommunales Unternehmen aus Neustadt am Rübenberge. Sie versorgen Menschen und Unternehmen mit Strom, Gas, Wasser, Wärme, Glasfaser und verwirklichen Immobilienprojekte für Wohnen und Gewerbe. Zum Konzern gehört auch das 2018 eröffnete und neugebaute Schwimm- und Saunabad „Balneon“ sowie das durch die Netztochter LeineNetz realisierte größte kalte Nahwärmenetz in Niedersachsen. Auf dem Firmengelände entsteht künftig der innovative Campus und Co-Working-Space „Rouven22“.

Die am 01.01.2022 offiziell gegründete Unternehmenstochter pattr GmbH kümmert sich sowohl um die internen Digitalisierungsprojekte des Ideenstadtwerkekonzerns als auch um die End-to-End-Digitalisierung von Geschäftsprozessen bei einer steigenden Anzahl von Kunden aus der Stadtwerke-Welt. Durch den Stadtwerke-Hintergrund kennt die pattr GmbH die Problemstellungen der Branche und bietet maßgeschneiderte Lösungen.

Über carrierwerke

Die 2021 gegründete carrierweke GmbH bietet Stadtwerken, Kommunen und Netzinhabern die gesamte Palette an Dienstleistungen an, um als Carrier und ISP nachhaltig im Telekommunikationsmarkt bestehen zu können. Durch die langjährige Branchenerfahrung der handelnden Personen gehen die angebotenen Leistungen weit über die eines klassischen technischen Dienstleisters hinaus. Neben der Lieferung von Diensten und dem Betrieb des Breitbandnetzes unterstützt die carrierwerke so auch durch intelligente Softwarelösungen und umfangreiche Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

 

Hier erhalten Sie die Pressemitteilung als PDF

Studie – Stadtwerke und Glasfaser

Kürzlich erschien die MICUS-Studie „Glasfaser als Bestandteil eines fortschrittlichen Stadtwerkeportfolios“.  Anhand einer empirischen Erhebung wird hier aufgezeigt, welche Möglichkeiten und Chancen der Glasfaserausbau für Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen (EVU) birgt.

Außerdem werden in verschiedenen Experteninterviews Wege des Markteinstiegs aufgezeigt. Zu den Gesprächspartnern zählen der BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers, ebenso wie der Universitätsprofessor Torsten J. Gerpott. Auch Geschäftsführer*innen mehrerer Stadtwerke kommen zu Wort.

Im Rahmen der Studie wurden im Sommer 2021 105 Stadtwerke befragt. Dabei wurde deutlich: Bereits 33% der Stadtwerke sind aktiv im Glasfaser Geschäftsfeld.

Glasfaser lohnt sich

Der gelungene Einstieg steht und fällt mit dem zugrunde gelegten Geschäftsmodell – und mit entsprechendem Know-How. Doch die Praxis zeigt: Der Einstieg in das Geschäftsfeld Glasfaser lohnt sich. Auf die Frage wie zufrieden sie mit den Ergebnissen ihres Geschäftsfeldes Glasfaser sind, antworteten 63% mit zufrieden.

Aufgrund der sehr guten Ausgangssituation und der bereits erzielten Erfolge wollen 80 % dieser Unternehmen zusätzliche Investitionen tätigen und einen weiteren Ausbau forcieren.

Stadtwerke sind die Richtigen für den Job

Stadtwerke und EVU können einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung von Städten und Gemeinden leisten. Denn sie verfügen über Kompetenzen und Ressourcen, die sie sich beim Glasfaserausbau zunutze machen können. Gleichzeitig ist es ihnen so möglich die Gestaltung der digitalen Zukunft gewinnbringend umzusetzen.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Mit dem Auf- und Ausbau von Glasfasernetzen und digitalen Infrastrukturen werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Als Infrastruktur der Zukunft muss Glasfaser schon heute Bestandteil eines fortschrittlichen Angebotsportfolio von Stadtwerken und EVU sein.

 

„Für Stadtwerke und EVU, die bislang kein eigenes Glasfaserangebot haben, ist aktuell der optimale Zeitpunkt für einen Einstieg in den Glasfasermarkt.“

 

Gerade für diese Fälle hat MICUS einen „ready to go Glasfaser-Masterplan“ erstellt. Hier wird Stück für Stück aufgezeigt was für einen erfolgreichen Markteintritt zu tun ist.

„Der Glasfasermarkt ist kein Selbstläufer, aber wenn Stadtwerke und EVUs dieses Geschäftsfeld strategisch angehen, Synergien mit ihren weiteren Versorgungssparten heben und sich die richtigen Partner ins Boot holen, dann gilt: Glasfaser rechnet sich immer. Glasfaser ist das Material, mit dem die digitale Zukunft gestaltet wird.“

Heißt es in der Pressemitteilung von MICUS hierzu.

„Stadtwerke und EVU sollten sich jetzt bereit machen, die Digitalisierung in ihren Kommunen ernsthaft voranzutreiben“, so MICUS Geschäftsführer Dr. Martin Fornefeld, „denn im Rennen um den Glasfaserausbau wird es in einer Kommune keinen zweiten Platz geben.“

Unsere Meinung

Wir hätten es nicht besser auf den Punkt bringen können. Ja, die Zukunft gehört der Glasfaser – und die Zukunft beginnt jetzt! Damit Smart City, 5G und Co. funktionsfähig umgesetzt werden können, bedarf es einer leistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur. Und um dies zu erreichen, ist ein gut durchdachtes Geschäftskonzept essenziell. Besonders beachtenswert ist Schritt 1 des MICUS-Maserplans: „Berater auswählen“. Für das komplexe, sich stetig erweiternde Geschäftsfeld Glasfaser bedarf es speziellen Know-Hows. Analysen, Planungen, Kalkulationen und vielem mehr.

Es ist völlig klar, dass ein Stadtwerk oder ein EVU das nicht alles aus internen Ressourcen erbringen kann. Die Abwicklung eines neuen Geschäftsfeldes nur als mitlaufendes Projekt zu behandeln, sprengt schlicht weg die Kapazitäten. Wo man es doch versucht, ist es meist sehr langwierig und teuer. Doch dafür gibt es Partner. Partner, die auf Augenhöhe beraten und unterstützen und dabei die gesamte Wertschöpfungskette betrachten. Damit aus dem Stadtwerk ein zukunftsfähiges „Carrierwerk“ wird!

 

Die komplette Studie steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung.

Wir sind Mitglied im VATM!

Zu unseren Partnern dürfen wir auch den VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V.) zählen. Wir möchten die Gelegenheit nutzen und den Verband vorstellen:

Über den Verband

VATM: Wettbewerb, der Treiber für die Gigabit-Gesellschaft

Dem VATM gehören die größten deutschen Telekommunikationsunternehmen an, insgesamt rund 150 auch regional anbietende Netzbetreiber, Diensteanbieter aber auch Zulieferunternehmen. Die stärksten Unternehmen – ein starker Verband: Die VATM-Mitgliedsunternehmen versorgen 80 Prozent aller Festnetzkunden und nahezu alle Mobilfunkkunden außerhalb der Telekom. Für Bundes- und Landespolitik ist der VATM einer der wichtigsten Ansprechpartner der Branche.

Seit der Marktöffnung im Jahr 1998 haben die Wettbewerber im Festnetz- und Mobilfunkbereich Investitionen in Höhe von rund 88 Mrd. € vorgenommen. Sie investieren auch am stärksten in den zukunftssicheren Glasfaserausbau direkt bis in die Häuser. Neun von zehn der verfügbaren Gigabit-Anschlüsse, die von den Kundinnen und Kunden gebucht werden, stammen von den alternativen Anbietern.

 

Wir freuen uns sehr, Teil des Verbands zu sein und sind gespannt auf die künftige Zusammenarbeit!

Wir sind Buglas-Mitglied!

Auch wir sind Mitglied im Bundesverband Glasfaseranschluss e. V. (BUGLAS). Heute möchten wir die Chance nutzen und den Verband ein wenig vorstellen.

Über den Verband

Der BUGLAS versammelt die Unternehmen, die in Deutschland Glasfaserleitungen bis ins Haus und/oder bis in die Wohneinheiten (Fiber to the Building/Home, FttB/H) legen. Also all die Unternehmen, die hochleistungsfähige Kommunikationsnetze errichten und betreiben.

Digital, überall und webbasiert, so wollen und werden Menschen und Unternehmen, Maschinen und Dinge morgen kommunizieren. Daraus erwachsen Anforderungen an die Konnektivität, die zuverlässig und zukunftssicher skalierbar nur von Glasfaserverbindungen erfüllt werden können. Diese Überzeugung eint die BUGLAS-Mitglieder ebenso wie die Herausforderung, die hohen Investitionen in eigene, echte Glasfasernetze werthaltig zu gestalten. Dafür fungiert der Verband seit nunmehr 12 Jahren als Ideengeber für die Branche. Sei es hinsichtlich des „richtigen“ Politikziels, hinsichtlich des passenden ordnungspolitischen Rahmens, geeigneter Geschäftsmodelle oder der Integration neuer technischer Möglichkeiten.

In einer stetig komplexer werdenden Gesetzgebungs- und Regulierungswelt gibt der BUGLAS verlässlich all den Unternehmen und Institutionen eine Stimme, die eigene Glasfasernetze errichten und betreiben, und bringt diese seit 2009 wirkungsvoll in Berlin, Bonn, Brüssel und auf Ebene der Bundesländer zu Gehör.
Mit klaren, ausschließlich auf FttB/H fokussierten Positionen fungiert der Verband als Sprachrohr für seine aktuell rund 160 Mitgliedsunternehmen. Seine Grundsatzpapiere entwerfen und skizzieren seit nunmehr über 12 Jahren den ordnungspolitischen Rahmen, in dem Investitionen in echte Glasfasernetze werthaltig gestaltet werden können.

Immer informiert

Die Verbandsmitglieder werden zu allen wichtigen Branchenthemen informiert. Dabei steht die Förderung des Austauschs der Unternehmen untereinander im Fokus.

Dies geschieht beispielsweise bei Veranstaltungen wie Sommerfesten und Jahreskongressen aber auch über Informations-Mails sowie in verschiedenen Arbeitskreisen.

An einem solchen Arbeitskreis durfen wir gestern über Teams teilnehmen. Im Rahmen des AK Produkte & Vertrieb hatte unser Kollege Daniel Röcker die Gelegenheit, die carrierwerke und das, was wir tun vorzustellen.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und den weiteren regen Austausch!

Koalitionsvertrag – Blick auf Digitalisierung

Die Ampel-Koalition hat sich gebildet, der Koalitionsvertrag ist verabschiedet und seit vergangener Woche ist mit Olaf Scholz der neue Bundeskanzler ernannt. Im Koalitionsvertrag für diese Legislaturperiode „Mehr Fortschritt wagen – Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ wird auf einige wichtige Punkte hinsichtlich der Digitalisierung sowie des Glasfaserausbaus eingegangen.

weg vom Bandbreitenziel

– Hin zum Glasfaserziel! Im neuen Koalitionsvertrag wird klar gemacht: Das Ziel ist die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser (fiber-to-the-home, FTTH) und dem neuesten Mobilfunkstandard. Dabei soll auf Basis von Potenzialanalysen die Glasfaserausbauförderung vorangetrieben werden – auch ohne Aufgreifschwelle.

Open Access

Der eigenwirtschaftliche Ausbau soll Vorrang haben. Dabei soll unter Wahrung des Investitionsschutzes Open Access zu fairen Bedingungen ermöglicht werden. Das ist sehr zu begrüßen. So wird der Glasfaserausbau vorangetrieben und unnötiger Überbau verhindert. Auch BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer sieht das so:

„Die gemeinsame Nutzung von Glasfasernetzen durch verschiedene Anbieter ist immer besser als ein gegenseitiger Überbau. Das stärkt den Wettbewerb und ermöglicht den Endkunden größtmögliche Wahlfreiheit”

heißt es in der BUGLAS-Pressemitteilung hierzu.

Beschleunigung von Verfahren

Deutschland und seine Bürokratie. Diese soll hier überholt werden. Indem Antrags- und Genehmigungsverfahren schlanker gestaltet werden, alternative Verlegetechniken normiert und ein bundesweites Gigabit-Grundbuch aufgebaut wird, soll der Infrastrukturausbau vorangetrieben werden.

„Damit die Verkürzung der Verfahrensdauer in der Praxis gelingt, müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam an einem Strang ziehen und die erforderlichen technischen und personellen Ressourcen in den Verwaltungen schaffen.“

Heißt es in der BREKO-Pressemitteilung zum Thema.

Nachhaltige Digitalisierung

Sehr zu begrüßen finden wir den mit einfließenden Punkt der Nachhaltigen Digitalisierung. So sollen Rechenzentren in Deutschland auf ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtet werden – beispielsweise durch Nutzung der Abwärme. Ab 2027 sollen neue Rechenzentren Klimaneutral betrieben werden.

Künftige Bündelung von Verkehr und Digitales

Innerhalb der neu gefundenen Koalition sollen die Ressorts Verkehr und Digitales gebündelt werden. Bundesminister Volker Wissing erklärt in einem Videobeitrag, dass in diesem Zuge das Ministerium in Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) umbenannt wird. So soll die Wichtigkeit der Digitalisierung hervorgehoben werden. In der Brache scheiden sich hierzu die Geister.
Wo der BREKO Chancen in der Bündelung sieht, da die zentrale Steuerung der wichtigsten Digitalthemen in einem Ministerium stattfindet und so Hoffnung weckt, „dass die Digitalpolitik endlich aus einem Guss erfolgt“ steht der VATM dem eher kritisch gegenüber. Ob die Bündelung die erforderlichen Beschleunigungseffekte bringt, bleibt abzuwarten.

„Beim Thema Kompetenzbündelung sollte zudem genau geschaut werden, wo diese gebündelt werden soll, um mehr Bürokratie durch zusätzliche Behördenstrukturen unter allen Umständen zu vermeiden“,

betont VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner in der VATM-Pressemitteilung.

Pauschalisierte Schadensersatzansprüche

Nicht zu den ansonsten zu begrüßenden Ansätzen passt aus unserer Sicht das Vorhaben, den Verbraucherschutz durch pauschalisierte Schadensersatzansprüche zu stärken. Der Verbraucherschutz ist gut und richtig. Innerhalb der am 1. Dezember 2021 in Kraft getretenen TKG-Novelle wird der Verbraucherschutz allerdings bereits massiv verstärkt. Einen pauschalisierten Schadensersatzanspruch bei zugesicherten Bandbreiten sehen wir hier als den falschen Weg. Auch der VATM rät hier zu Augenmaß:

„Auch pauschalierte Schadensersatzansprüche bei der Unterschreitung von Bandbreiten wird man nicht rein mathematisch angehen können, sondern auf das Maß der kundenseitigen Nutzbarkeit abstellen müssen“,

so der VATM-Geschäftsführer.

Fazit

Die Digitalisierung und der damit verbundene Fokus auf den Glasfaserausbau hat einen klaren und hohen Stellenwert im Koalitionsvertrag der Bundesregierung erhalten. Dies begrüßen wir sehr. Nun heißt es, auf Worte Taten folgen zu lassen und die ambitionierten Ziele auch konsequent umzusetzen. Die Grundsteine sind mit dem Koalitionsvertrag und dem neuen BMDV gelegt. Wenn dies gelingt, dann besteht die Hoffnung, zukünftig ein verbessertes Umfeld für die Digitalisierung Deutschlands zu erreichen – und damit den Weg in die digitalisierte Gigabitgesellschaft.

Neue Regelungen zum Minderungsrecht

Die TKG-Novelle, welche Anfang des Monats in Kraft getreten ist, beinhaltet Regelungen zur Stärkung des Verbraucherschutzes. Nun schärft die Bundesnetzagentur die Rechte weiter.

Minderungsrecht

Das Minderungsrecht ist Teil der TKG-Novelle, wir hatten diese Thematik bereits in einem Blogbeitrag angerissen. Demnach haben Kunden ein Minderungs- und Sonderkündigungsrecht, sofern sie weniger Bandbreite erhalten als gebucht. Dabei liegt die Beweislast bei den Kunden.

Nun wurden die Voraussetzungen für eine Minderung definiert. Diese Vorgaben treten heute in Kraft.

Voraussetzungen für eine Minderung

Verbraucher*innen müssen insgesamt 30 Messungen an drei unterschiedlichen Kalendertagen durchführen. Dabei muss mindestens ein Kalendertag zwischen den Messtagen liegen. Außerdem müssen die Messungen über den jeweiligen Mess-Tag verteilt erfolgen.

„Für die Annahme einer minderungsrelevanten Abweichung bei der minimalen Geschwindigkeit reicht es, wenn an zwei von drei Messtagen die minimale Geschwindigkeit unterschritten wird. Für die maximale Geschwindigkeit ist eine Minderleistung gegeben, wenn an zwei von drei Messtagen 90 Prozent des Maximums nicht einmal erreicht werden. Bei der normalerweise zur Verfügung stehenden Geschwindigkeit liegt eine Abweichung vor, wenn diese nicht in 90 Prozent der Messungen erreicht wird“

heißt es in der Pressemitteilung der Bundesnetzagentur.

Nachweisverfahren

Als Nachweisverfahren dient das Messtool der Bundesnetzagentur (Breitbandmessung Desktop-App). Seit heute ist die überarbeitete Version des Tools unter www.breitbandmessung.de zu erreichen. Die oben genannten Regelungen zum Nachweis einer Minderleistung sind in der App hinterlegt.

Weitere, detailliertere Informationen entnehmen Sie gerne der Pressemitteilung der Bundesnetzagentur.

Wir sind Mitglied im BREKO!

Seit Kurzem sind wir Mitglied im Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO)

Über den Verband

Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der deutschen Festnetzwettbewerber. Seine knapp 400 Mitgliedsunternehmen – darunter Carrier und Stadtwerke – setzen klar auf die zukunftssichere Glasfaser und zeichnen aktuell für fast 70 Prozent des wettbewerblichen Ausbaus mit direkten Glasfaseranschlüssen (FTTB / FTTH) verantwortlich.

Seit seiner Gründung im Jahr 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infrastrukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die rund 400 BREKO-Unternehmen, darunter über 220 City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke, versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahr 2020 rund 2,9 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von 5 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendeckenden Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregierung.

Wir freuen uns, den Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. zu unseren Partnern zählen zu dürfen und blicken mit Vorfreude auf die zukünftige Zusammenarbeit!

Partner: VKU-Förderverein & KommunalDigital

Unsere Partnerseite ist seit Kurzem online. Wer diese bereits besucht hat, dem ist aufgefallen: Auch der VKU-Förderverein, sowie VKU KommunalDigital sind nun Partner der carrierwerke. Wir nutzen die Gelegenheit und stellen beide vor!

Partner: VKU Förderverein

„Der VKU-Förderverein unterstützt den VKU bei der Wahrnehmung seiner satzungsmäßigen Aufgaben im Bereich der kommunalen Wirtschaft, insbesondere in der Energiewirtschaft, Wasser/Abwasserwirtschaft oder im Bereich Breitband/Telekommunikation.“

Dabei ist der VKU (Verband kommunaler Unternehmen) die zentrale Anlaufstelle für kommunalwirtschaftliche Unternehmen in Deutschland. Eine Mitgliedschaft im VKU ist für Unternehmen. Die unmittelbar oder mittelbar kommunale Anteilseigner haben. Für alle anderen ermöglicht es der VKU Förderverein dennoch eine nähere Anbindung an die Mitglieder und Themen des VKU zu haben. Damit bildet der VKU-Förderverein ein starkes, lebendiges und zukunftsorientiertes Netzwerk.

Durch die Mitgliedschaft im VKU Förderverein haben wir unter anderem die Chance zur Vernetzung, Zugriff auf exklusive Informationen sowie die Teilnahme an Veranstaltungen. Damit schafft der Förderverein eine wichtige Plattform für den Austausch mit öffentlichen Unternehmen.

Partner: VKU KommunalDigital

Bleiben wir beim Stichwort Plattform. Denn darum handelt es sich bei KommunalDigital

„Die VKU-Serviceplattform bringt kommunale Unternehmen mit Beratungsunternehmen, Produktpartnern und Startups für die Bereiche Energie, Abfall, Wasser/Abwasser sowie Telekommunikation und Digitalisierung zusammen.“

Die Plattform ermöglicht uns den Austausch und die Vernetzung mit anderen Akteuren am Markt. Dabei wird auch der Wissenstransfer großgeschrieben. So haben Mitglieder Zugriff auf Neuigkeiten in der Mediathek und die Möglichkeit an verschiedenen Veranstaltungen und Events teilzunehmen.

Auf unserer Unternehmensseite bei KommunalDigital können wir uns als Unternehmen präsentieren. Auf dem „Marktplatz“ kommen wir mit anderen Unternehmen aus der Community in Kontakt und haben die Möglichkeit Lösungen anzubieten und zu finden.

Wir freuen uns sehr über die frischen Partnerschaften und auf den regen Austausch auf beiden Plattformen!

Wir suchen dich!

Du bist auf der Suche nach deinem Traumjob? Dann könntest du bei uns fündig werden!

Wir suchen ab sofort kompetente, motivierte, pfiffige Kollegen in den verschiedensten Bereichen.

Wenn du also Lust auf eine neue Herausforderung hast, und kein Fan von 0815 bist, dann bist du hier richtig!

Schau auf unserer Karriere-Seite vorbei und informiere dich zu unseren aktuellen Stellenangeboten.

Traumjob gefunden?

Dann bewirb dich darauf. Wir freuen uns! Und wer weiß: Vielleicht bist auch du bald Teil des carrierwerke-Teams?

Unsere Partnerseite ist online!

Wir freuen uns sehr, dass wir schon so früh die ersten Partner gewinnen konnten. Wie immer ist uns auch hier Transparenz und offene Kommunikation auf Augenhöhe sehr wichtig.

Wir bilden unsere Partner daher ganz präsent hier auf unserer Homepage ab. Schauen Sie doch mal rein.

Bleiben Sie gespannt!

Unsere Partnerseite wächst – versprochen 😉

Zeitnah werden weitere Einträge folgen. Außerdem gehen wir in den kommenden Wochen etwas mehr ins Detail und stellen unsere Partner im Einzelnen vor.

Fordern Sie jetzt weitere Informationen per E-Mail an

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