carrierwerke auf der ANGA COM 2024

Vor genau einer Woche ging die ANGA COM 2024 zu Ende. Wir durften viele Eindrücke mitnehmen und verarbeiten. Heute geben wir einen kleinen Überblick über unsere Tage auf der Messe in Köln.

Mit dem Aufbau in den letzten Zügen

Am Montagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Köln. Aus verschiedenen Teilen Deutschlands traf unser Messeteam im Laufe des Tages vor Ort ein. Gemeinsam mit unserem Messebauern erledigten wir die letzten Handgriffe. Von der Platzierung der Pflanzen bis hin zum Aufhängen unseres Bilderrahmens. Mit viel Liebe zum Detail hauchten wir unserem Stand Leben ein.

Der erste Messetag

Los ging es. Der erste Tag der ANGA COM 2024 startete. Wir waren frühzeitig vor Ort und bereiteten alles vor. Unser Organe-Zitrone-Minz-Wasser stand bereit, die Kaffeemaschine lief– wir waren bereit für die Besucher*innen. Unsere beiden Sofas in gemütlicher Atmosphäre luden zum Verweilen ein. Wir führten viele Gespräche, lernten neue Menschen kennen und trafen bekannte Gesichter.

Standparty

Gemeinsam mit SimpleXfuture unserem Mitaussteller veranstalteten wir eine Standparty. Da durfte Gin Tonic natürlich nicht fehlen. Auch diesmal mit – und ohne Alkohol. Das Besondere in diesem Jahr: Wir haben uns nicht lumpen lassen und unseren eigenen Gin entwickelt. Der Wunderwerk Gin kam hervorragend an.

Die Fläche unseres Messestands platzte auch diesmal wieder aus allen Nähten, sodass auf die Gänge ausgewichen werden musste. Man kann es nicht anders sagen: Es war ein großartiges Get-together. Besser hätten wir es uns nicht wünschen können!

Tag 2: Es geht weiter

Den zweiten Messetag starteten wir in alter Frische. Auch an diesem Tag durften wir wieder einige neue Besucher*innen an unserem Stand begrüßen. Außerdem konnten wir zwischendurch selbst über die Messe schlendern, neue Eindrücke sammeln und uns mit Partnern austauschen. Den zweiten Tag durften wir als Sponsor auf der FIBERNOVA, dem Nachfolger der Fibernight abschließen. Anderer Name, andere Location, aber weiterhin ein weiterhin großartiges Event. Gutes Essen, viele verschiedene Programmeinlagen und ein grandioses Networking – es war uns ein Fest!

 

Tag 3: Die ANGA COM 2024 neigt sich dem Ende zu

Den dritten Messetag nutzten viele von uns ähnlich wie den zweiten Tag. Zwischen Standdienst und über die Messe schlendern verging der Tag wie im Flug. Ein kleines Highlight des Tages: Gemeinsam mit BITel konnten wir kurz persönlich über den aktuellen Stand der Planung unseres nextgen-Sommerfests nextbloom sprechen. Ein Schnappschuss, der das Zusammentreffen festhält, durfte natürlich nicht fehlen.

Die ANGA COM 2024 ist nun vorbei, wir sind an unseren Schreibtischen zurück und nehmen wieder unser Tagesgeschäft auf. Mit vielen Eindrücken im Gepäck freuen wir uns schon jetzt auf die nächsten Veranstaltungen: Sehen wir uns im September beim VKU Stadtwerke Kongress? Oder im April bei den Fiberdays 2025 in Frankfurt? Wir freuen uns schon darauf!

 

Stadtwerke können auch Internet

Deutschland soll in naher Zukunft über ein stabiles und flächendeckendes Glasfasernetz verfügen— ein ambitioniertes Ziel unter Berücksichtigung der aktuellen Lage. Dennoch kann dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Was wir dafür benötigen? Ein kooperatives Miteinander im Glasfaser-Markt und gute Unterstützung für Stadtwerke auf ihrem Weg zum Carrierwerk. 

Während große bundesweite und regionale Telekommunikationsunternehmen den Glasfaser-Ausbau vorantreiben, entdecken auch immer mehr Stadtwerke und öffentliche Versorgungsunternehmen die Möglichkeiten, selbst zum Carrierwerk zu werden. Es sind die Aufgaben der Daseinsvorsorge und die Anforderungen effizienter Standortpolitik, die dieses Thema für sie zu einer An- und Herausforderung machen. 

Mehr als nur Strom, Gas und Wasser 

Die Leitungsgebundene Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von privaten Haushalten, gewerblichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist das Kerngeschäft der kommunalen Versorger. Investitionsentscheidungen in den Bau von Telekommunikationsnetzen als zusätzliche Infrastruktur sind weitreichend. Allein aufgrund der hohen Verlegekosten können Jahre vergehen, bis sich ein solches Netz rechnet. Und es rechnet sich erst, sobald Dienste aus dem passiven ein aktives Netz machen. Dies setzt einen sicheren Betrieb und ein belastbares Geschäftsmodell voraus. Dafür braucht es Branchen-Know-how, große technische Systemkompetenz und ein umfangreiches Marktverständnis. Und dafür braucht es Partnerschaften.  

Glasfaserinfrastrukturen stärken Stadtwerke  

Unsere Welt wird digitaler. Performante Telekommunikationsleistungen stoßen auf einen riesigen, weiterwachsenden Bedarf sowohl bei Bürgerinnen und Bürgern als auch bei Unternehmen. Hier liegen Anforderungen und gleichzeitig Chancen für Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen. Auf dem Weg vom Stadtwerk zum „Carrierwerk“ sind verlässliche Kooperationen – mit Beratungen, Technologiepartnern oder Serviceanbietern – Voraussetzung für den Erfolg. Denn am Ende des Tages muss sich die Netzinvestition rechnen. Die Aufgaben sind groß und verlangen vielfältige Kompetenzen und Zusammenarbeit. 

Herausforderungen für mehr Digitalisierung 

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen unaufhaltsam voran – das bringt Herausforderungen mit sich. Angefangen beim „Neuen Normal“ dem mobilen Arbeiten im Homeoffice. In zahlreichen Unternehmen wird die Regel, dass jeder Beschäftigte auch einen Arbeitsplatz vor Ort hat, zum Auslaufmodell. Digitales Arbeiten ist ortsunabhängig und bisheriges analoges Arbeiten wie beispielsweise Besprechungen im Büro werden ebenfalls digital abgehalten. 

Hinzu kommt die private Nutzung des Internets zum Streamen oder Spielen. Für all das reichen die verfügbaren Bandbreiten oftmals nicht mehr aus. Was es in allen Situationen braucht, ist der Zugriff auf ein starkes Internet. Alles andere ist zeitaufwändig, bindet Kapazitäten, ist ineffizient und nicht nachhaltig. Intelligente Konzepte, ausgereifte verfügbare Hardware und Software sowie ein leistungsstarkes, flächendeckendes Glasfasernetz sind die technischen Voraussetzungen, damit dieser Wandel in allen Bereichen künftig reibungslos vonstattengehen kann. 

Doch auch wenn man in größeren Dimensionen denkt, wie an Smart City oder den „Digitalen Staat“ kommt man zum gleichen Schluss: Es geht nicht ohne Internet und vor allem geht es nicht ohne Glasfaser. 

Kooperationen sind erfolgskritisch 

Der Schritt vom Stadtwerk zum Netzbetreiber und Service-Anbieter ist groß. Das Stadtwerk wird zum „Carrierwerk“. Auf diesem Weg – und darüber hinaus – sind verlässliche Kooperationen Voraussetzung für den Erfolg. Am Ende des Tages muss sich die Netzinvestition rechnen. Kosten durch Finanzierung und Betrieb stehen Erlösen aus Vermietung bzw. Vermarktung des Netzes und angebotenen Diensten an private und gewerbliche Endkunden gegenüber. Das Rückgrat eines erfolgreichen Geschäftsmodells bilden daher technische Dienstleistungen für den Netzbetrieb, automatisierte und digitale Prozesse, ein durchdachtes Tarif- und Marketingkonzept sowie geschulte Mitarbeiter. Die carrierwerke haben diesen ganzheitlichen Blick auf Betrieb und Vermarktung von Telekommunikationsnetzen. 

Triple Play als Erfolgsbasis 

Triple-Play-Angebote aus Internet, Telefonie und TV sind erfolgskritisch im Wettbewerb. Flexibilität ist Trumpf, sodass der Endkunde alle Dienste und Optionen individuell buchen bzw. auch stornieren kann. Dieses Angebot stärkt auch die Bindung von Anbieter und Endkunden, wenn die entsprechenden Dienstleistungen qualitativ hochwertig und schnell verfügbar sind sowie höchsten Service-Anforderungen entsprechen. Als carrierwerke ist dies unser Anspruch gegenüber unseren Kunden. Doch ist die Zahl der Kunden – anfangs – noch gering, ist es schwierig, dieses Angebot skalierbar und kostengünstig zu realisieren. Die carrierwerke helfen hier, die Nachfragen der Kunden zu bündeln und White-Label-Dienste, die sie als Dienstleister produzieren und der Netzbetreiber unter seinem eigenen Namen vermarkten kann, besonders kostengünstig anbieten zu können. 

Partnerschaft muss Raum geben und – idealerweise gemeinsames – Wachstum ermöglichen. Vertrauen und Flexibilität bilden die Basis. So können Kunden der carrierwerke ihre Endkundentarife vollkommen frei nach ihren Wünschen gestalten, da wir auf Einschränkungen bezüglich Bandbreiten oder Traffic-Volumen verzichten. Unser Telefonie-White-Label-Vorleistungsprodukt ist eine glasklare Voice-Over-IP-Lösung. Wir haben aber auch Alternativen für Endkunden, die noch einen analogen Anschluss haben. Und: die carrierwerke bieten ihren Kunden Rufnummern und Rufnummernblöcke gemäß den rechtlichen Rahmenbedingungen kostenfrei an. Auf diese Weise kann ein „junger“ Netzbetreiber und Diensteanbieter seinen Endkunden individuelle Tarife mit zahlreichen Möglichkeiten zur Auswahl stellen. 

Im Bereich TV ist neben IPTV auch die TV-Grundversorgung mit DVB-C-Signalen besonders für die Wohnungswirtschaft von großem Interesse. Deshalb stellen die carrierwerke ihren Kunden – und deren Endkunden – beide Dienste zur Verfügung. Und auch für IPTV gibt es eine komplette Plattform als Vorleistungsprodukt, die individuell gebrandete Apps auf allen gängigen Plattformen umfasst. Als technischer Servicepartner übernehmen die carrierwerke die gesamte Implementierung sowie die Bereitstellung der individuellen IPTV-Lösung. 

Gerade das individuelle Branding der Telekommunikationsdienstleistungen stärkt das Image von Stadtwerken und Versorgungsunternehmen in ihrer neuen Rolle. Der gute Ruf des Daseinsvorsorgers wird auf das neue Angebot übertragen. Das bedeutet zwar Erwartungen der Endkunden an die Leistungen, bietet aber gleichzeitig große Chancen für den Anbieter. Die carrierwerke unterstützen daher ihre Kunden bei der Vermarktung des Produkts mit einer breiten Palette an Marketing-Know-how. So stärken die carrierwerke ihre Kunden auch gegenüber deren Endkunden. Partnerschaft aus einer Hand! 

Türöffner für das digitale Zeitalter 

Glasfasernetze sind für Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen der Türöffner für das digitale Zeitalter und Antwort auf die beschriebenen Herausforderungen und Chancen. Triple Play, also eigene Angebote aus Telefonie, Internet und TV, bringen das Netz zum Leuchten und rechnen sich mit einem vernünftigen Geschäftsmodell. Qualifizierte Mitarbeitende, ein erfolgreiches Geschäftsmodell, sicherer Netzbetrieb und erfolgreiche Vermarktung von Diensten sind wesentliche Bausteine für den Erfolg. Um diesen Weg gehen zu können, sind Kooperationen wichtig. Für uns zeichnen sich Partnerschaften im besten Sinn durch Augenhöhe, Vertrauen und Kompetenz aus – und am Ende durch den gemeinsamen Erfolg. Damit aus dem Stadtwerk ein erfolgreiches „Carrierwerk“ werden kann. 

 

Sie sind neugierig, möchten mehr erfahren und sich mit uns austauschen? 

 

Auf der ANGA COM in Köln haben wir die Gelegenheit dazu. Besuchen Sie uns vom 14. bis 16. Mai an Stand C8 in Halle 8. Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Ihren Input und vor allem auf Ihr Interesse! 

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Cable!Vision Europe 02/24

Die ANGA COM 2024 kann kommen!

Die ANGA kommt mit großen Schritten auf uns zu!

In wenigen Wochen öffnet die Messe Köln ihre Tore für die führende Kongressmesse für Breitband, Fernsehen und Online.

Zu den Topthemen der ANGA COM 2024 zählen auch in diesem Jahr: Gigabit Networks, FTTH, HFC, 5G, OTT, AppTV, Cloud TV, Video Streaming, Artificial Intelligence, Smart City und Smart Home. Zuletzt haben an der ANGA COM mehr als 470 Aussteller aus 35 Ländern und 22.000 Besucher aus über 80 Ländern teilgenommen.

Messen leben von guten Gesprächen, tollen Kontakten und vielleicht dem ein oder anderen Kaffee oder Gin&Tonic. Wir freuen uns deshalb sehr, Sie auch in diesem Jahr wieder an unserem Stand anzutreffen und bei unserer Standparty am 1. Messetag ab 16 Uhr mit Ihnen anzustoßen.

Halle 8, Stand C8

Die Anmeldung für Kongress- oder Messebesucher ist ab sofort online unter www.angacom.de möglich.

Sie haben noch kein Ticket?

Das lässt sich ändern, denn über uns erhalten Sie kostenfreie Tickets – sprechen Sie uns an!

Vereinbaren Sie vorab einen Termin mit uns!

Sie haben ein bestimmtes Anliegen, wollen die carrierwerke im Allgemeinen Kennenlernen oder bestimmte Personen persönlich treffen? Dann buchen sie vorab schon einen Termin, um Ihre Zeit auf der Messe optimal zu nutzen!

nextgen startet durch

Dieses Jahr waren die Fiberdays in Wiesbaden etwas ganz Besonderes für uns. Auf der Messe haben wir nämlich unter anderem den Auftakt unseres neuen Netzwerkes gefeiert. Wir erzählen, wie unsere Premiere lief und welche Eindrücke wir mitnehmen konnten.

Auftakt auf den Fiberdays24

Gemeinsam mit dem BREKO haben wir das Netzwerk nextgen ins Leben gerufen. Am ersten Messetag der Fiberdays war es gleich so weit: Wir durften im Rahmen eines Panels den Auftakt dieser Initiative feiern. Dabei ging es um das Thema „Wie kann die TK-Branche ihre Attraktivität für junge Fachkräfte erhöhen?“

Zu Gast waren Julia Gebert (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Gigabitbüro des Bundes), Manuel Kaster (Senior Manager Sales & Key Account Management, metrofibre), Inga Oehl Geschäftsführerin TKRZ Stadtwerke GmbH) und Tony Hammer Geschäftsführer, Elektronik Hammer). Die Moderation haben Alicia Stengel (Leiterin Strategieprojekte & Marketing BREKO und unsere Kollegin und Marketing Teamleiterin Jacqueline Thumm übernommen. 

©BREKO/Henning Hattendorf

Und los geht es! Wir kommen ins Gespräch.

Spannend war für uns, das erste Mal vor unserer Zielgruppe zu sprechen. Bei nextgen sind grundsätzlich alle willkommen, unabhängig von Hintergrund und Erfahrung. Was nextgen dennoch besonders macht: Wir wollen vor allem junge Menschen jeden Geschlechts ansprechen, die in der Telekommunikations-Branche unterrepräsentiert sind. Es war toll, auf genau diese vielen interessierten Menschen zu treffen.

Unser Ziel ist es, mit unserem Netzwerk nextgen den offenen Austausch zur zukünftigen Gestaltung der Telekommunikations-Branche anzuregen. Dadurch möchten wir die Sicht auf neue Arbeitsweisen lenken und innovative Technologien in den Diskurs nehmen.

©BREKO/Henning Hattendorf

Was willst du mal werden? Mehr Sichtbarkeit für Berufe in der Telekommunikations-Branche.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion konnten wir viele verschiedene Themen ansprechen. Der Tenor war durchwegs positiv. Die TeilnehmerInnen fühlen sich in der TK-Branche wohl und empfinden das Arbeiten in eben dieser als bereichernd. Doch warum sind junge Menschen nach wie vor unterrepräsentiert? Im Rahmen der Diskussion konnten wir einzelne Gründe benennen.

So sind wir zum Beispiel zu dem Schluss gekommen, dass im Bereich der Ausbildungsberufe noch einiges zu tun ist. Denn der Dschungel an Berufsbezeichnungen ist undurchsichtig und in Bezug auf den TK-Sektor oft irreführend. Generell stand für die TeilnehmerInnen fest, dass die Aufmerksamkeit für diese Berufe erhöht werden sollte und einige Berufsbilder besser etabliert werden müssten, was sich auch an der Zahl der QuereinsteigerInnen zeige.

Ein weiterer Grund, der sich im Rahmen des Panels herauskristallisierte: Der Zugang zur TK-Branche fehlt meist. Im Rahmen der Ausbildung – sei es Abitur, Berufsschule oder Studium – haben die wenigsten die Telekommunikations-Branche auf dem Schirm. Die Industrie, der Bankensektor oder soziale Berufe liegen auf der Hand und sind auch allgegenwärtig. Im Vergleich dazu gerät die TK-Branche eher in Vergessenheit.

©BREKO/Henning Hattendorf

Wie willst du mal arbeiten? Mehr Individualtät im Unternehmen fördert Zufriedenheit.

Des Weiteren haben wir uns mit dem Thema Bewerbung und Integration im Unternehmen beschäftigt. So erhielten wir beispielsweise Einblicke in Bewerbungsprozesse und worauf hier geachtet wird. Einen Techniker für Systemintegration zu zwingen, sich in einem Hemd in das Bewerbungsgespräch zu setzen, wird Unwohlsein auslösen, ist antiquiert und unnötig. Die BewerberInnen dort abzuholen, wo sie sowieso sind – das ist die Devise. Je nach Berufsfeld sind die Eigenschaften unterschiedlich. Das sollte immer berücksichtigt werden.

Um junge Menschen auch langfristig ins Unternehmen zu integrieren, sind ebenfalls Ansätze gefragt. Auch darüber konnten wir im Panel sprechen. Nicht jede Person hat die gleichen Ziele. Das muss klar sein, um individuell agieren zu können. Junge Menschen sollen laut der PanelteilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, sich zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und zu wachsen. Doch dazu gehört auch ganz klar eine angemessene Fehlerpolitik und damit einhergehend das Wissen, dass es menschlich ist, Fehler zu machen. Schließlich könne man aus Fehlern lernen und sich dadurch verbessern.

©BREKO/Henning Hattendorf

Alles in allem zeigte die Diskussionsrunde ein Abbild der aktuellen Situation und Herausforderungen für junge Beschäftigte in der Telekommunikationsbranche. Außerdem war es möglich, viel Input und Ideen für den weiteren Austausch und zukünftige Projekte zu sammeln.

Nächster Halt: Speed Networking

Die Diskussionsrunde war die perfekte Grundlage für einen tieferen Austausch. Im Anschluss an unser Panel ging es daher mit einem Speed Networking weiter.

Uns war es wichtig, dass wir auch die Möglichkeit anbieten, sich untereinander zu vernetzen. Denn erst durch Networking und Kooperation schaffen wir neue Ideen für morgen.

Wir wollen ehrlich sein: Wir hatten uns viel erhofft, doch der große Zuspruch hat uns überwältigt. Zahlreiches Erscheinen, angeregter Austausch und auch im Nachgang durchweg positives Feedback bestätigen uns darin, dass wir mit nextgen den Nerv der Zeit getroffen haben.

Unser Fazit:

Das Panel und das Speed Networking auf den Fiberdays waren ein voller Erfolg! Gleichzeitig war das erst der Anfang, denn viele spannende Projekte werden folgen.

Wir freuen uns, dass es unser Netzwerk in die Öffentlichkeit geschafft hat und sich die ersten Menschen bereits vernetzt haben.

carrierwerke auf den fiberdays24!

Die letzte Woche war aufregend, denn für uns ging es auf die fiberdays24 nach Wiesbaden! Wir berichten über drei sehr abwechslungsreiche Tage.

Dieses Jahr hatten wir einen frühen Start in die Messetage. Nachdem wir am Montag unseren Stand aufgebaut hatten, wirkte unser Kollege Daniel Röcker beim Stadtwerke-Treff mit, bei dem es sich vorrangig um das Thema Nachhaltigkeit drehte.

Im Anschluss verbrachten wir einen gemeinsamen Abend in gemütlicher Atmosphäre mit leckerem Essen.

Am ersten Messetag durften wir uns über erste Besuche an unserem Stand freuen. Bereits im Voraus waren unsere Terminkalender gut gebucht. Viele nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche. Wir hatten gute Unterhaltungen mit neuen, aber auch mit bekannten Gesichtern. Bei Kaffee, Tee oder Zitronen-Orangen-Wasser ließen sich auf unserem Sofa tolle Gespräche in entspannter Atmosphäre führen.

Auch unser Dohnen-Maskottchen war fleißig und verteilte Gewinnspiel-Flyer. Die Frage zu unserem Gewinnspiel lautete: Wie ist der Name unserer Drohne? (Auflösung am Ende) Natürlich gab es hierbei wieder Gin zu gewinnen!

Mittags moderierte Jacqueline Thumm ein Panel von #nextgen und damit die erste Diskussionsrunde des brandneuen Netzwerks, das von uns zusammen mit dem BREKO ins Leben gerufen wurde. Hierbei drehte sich alles um das Thema wie die Branche attraktiver für junge Fachkräfte gemacht werden kann. Nach dem Event luden wir noch zu einem Networking Treffen ein. Es war toll, so viele unterschiedliche junge Menschen zu treffen und sich zu Themen auszutauschen, die sie in diesem Zusammenhang beschäftigen.

Der krönende Abschluss am Dienstag war dann die NetworkingNight. Wie in den vergangenen Jahren haben wir uns hierbei mit unserer Gin-Bar wieder in die kulinarische Verpflegung eingebracht. Das Motto des Abends war in diesem Jahr Hawaii. Das passende Essen, viele Blumen-Hemden und zahlreiche Palmen haben schon richtig Lust auf den Sommer gemacht.

Am zweiten Tag war unser Geschäftsführer Michael Neska gefragt: Er nahm an dem Panel Technik, Innovationen und Dienste teil. In diesem Rahmen ging es um das Thema KI in der Telekommunikationsbranche. Dabei hatte er eine klare Botschaft:

„KI trifft viele automatisierte Entscheidungen – dadurch werden wir schneller und besser.“

Danach stand der Gewinner unseres Gewinnspiels fest. Er durfte sich einen Gin abholen. Die Antwort auf die Gewinnspielfrage lautete übrigens: CARR-E. Hätten Sie es gewusst?

Die Zeit in Wiesbaden war toll. Wir haben spannende Eindrücke gesammelt, tolle Kontakte geknüpft und gepflegt und wieder einmal gemerkt, wie gut unsere Teamarbeit funktioniert.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Jetzt sind wir wieder an unseren Schreibtischen, nehmen wie gewohnt unsere Arbeit auf und knüpfen an dieser erfolgreichen Messe an. Denn die ANGACOM rückt bereits mit großen Schritten näher. Also:

Save the Date

14. bis 16. Mai 2023 in Köln

Halle 8 Stand C8

Wir freuen uns, Sie schon bald (wieder) zu treffen!

 

Nächster Halt: fiberdays24!

Mit großen Schritten kommen die fiberdays24 auf uns zu. Auch in diesem Jahr sind wir wieder als Aussteller vertreten.

Wann und wo?

Dienstag, 27.02. – Mittwoch, 28.02.

Halle Nord, Stand E1+E6

im RheinMain CongressCenter Wiesbaden.

 

Neu in diesem Jahr:

Wir sind Silbersponsor! Mit einem größeren Stand als je zu vor werden wir noch stärker Teil des aktiven Programms.

So rufen wir beispielsweise mit dem BREKO ein neues Netzwerk ins Leben. Bei „nextgen“ sind grundsätzlich alle herzlich willkommen, unabhängig von Hintergrund und Erfahrung! Was nextgen dennoch besonders ausmacht: Wir legen Wert auf junge Menschen jeden Geschlechts und möchten aktiv Gruppen ansprechen, die in der Branche unterrepräsentiert sind.

nextgen fördert den offenen Austausch zur zukünftigen Gestaltung der Telekommunikationsbranche. Wir möchten die Sicht auf neue Arbeitsweisen lenken und innovative Technologien in den Diskurs nehmen.

Das Netzwerk fördert Synergien: Durch Networking und Kooperation schaffen wir neue Ideen für morgen. Wir lieben die kreative Zusammenarbeit und sind neugierig auf innovativen Input. Zusammen können wir wachsen.

Seien Sie dabei und verfolgen Sie unsere erste Podiumsdiskussion live auf den fiberdays24. Das Panel zum Thema „Wie kann die TK-Branche ihre Attraktivität für junge Fachkräfte erhöhen?“ findet am 27.02. um 14:30 Uhr auf dem Highlight-Plaza in Halle Süd statt.

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zum Speed Networking und Get Together ab 16:30 Uhr ein. Das Event findet in Forum 1.2, der Lounge von aconium, im 1. Stockwerk statt.

Interesse?

Zur besseren Planung bitten wir hier um eine kurze Anmeldung vorab. Diese erfolgt ganz unkompliziert über den folgenden Button. Wir freuen uns auf Sie!

Wie immer wird die NetworkingNight am Ende des ersten Messetags sicher wieder ein Highlight. Wir leisten dazu unseren Beitrag, indem wir wie jedes Jahr wieder die Gin-Bar sponsern. Wir freuen uns schon sehr darauf.

Doch auch am zweiten Messetag wird viel geboten. Hier werden die carrierwerke von unserem Geschäftsführer Michael Neska im Panel „Panel Technik, Innovationen und Dienste“ vertreten. Das gesamte Programm bei den fiberdays24 finden Sie HIER.

Für die diesjährigen fiberdays haben wir außerdem etwas ganz Besonderes geplant. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber wir bringen Verstärkung mit, die ganz sicher auffällt!

BREKO Marktanalyse 2023

BREKO Marktanalyse 2023 zeigt:

Trotz Herausforderungen auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt schreitet Glasfaserausbau voran

Deutschland bewegt sich weiterhin beharrlich auf dem Weg zum flächendeckenden Glasfaserausbau. Mit einer Glasfaserabdeckung von 35,6 Prozent bis Mitte 2023 hat das Land bedeutende Fortschritte gemacht und nähert sich den Ausbauzielen der Bundesregierung. Trotz einiger Hindernisse, darunter der taktische Doppelausbau von Glasfasernetzen und der anhaltende Fachkräftemangel, gibt es Grund zur Zuversicht. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Ergebnisse der Ende August erschienenen BREKO Marktanalyse 2023 und die Zukunft des Glasfaserausbaus in Deutschland.

Wettbewerber der Telekom investieren massiv

Eine der erfreulichen Nachrichten aus der Marktanalyse ist, dass die Wettbewerber der Telekom im Jahr 2022 mehr als 8,4 Milliarden Euro in die Digitalisierung Deutschlands investiert haben. Dies unterstreicht ihr klares Bekenntnis zum Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes und zur Stärkung des Standorts Deutschland. Diese Investitionen sind von entscheidender Bedeutung, da sie das Tempo des Netzausbaus erhöhen und die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen steigern.

Doppelausbau bleibt herausfordernd

Trotz des Fortschritts im Glasfaserausbau sind weiterhin Herausforderungen zu bewältigen. Eine der größten Bedrohungen für die Erreichung der politischen Glasfaserziele ist der taktische Doppelausbau von Glasfasernetzen durch die Telekom. Bis Juli 2023 waren mehr als 220 Kommunen betroffen, was die Grundlage für fairen Wettbewerb untergräbt. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, wird von Bundesregierung und Bundesnetzagentur erwartet, rasch Maßnahmen zu ergreifen.

Open Access gewinnt an Bedeutung

Die Marktanalyse betont auch die wachsende Bedeutung von Open Access, was die Öffnung bestehender Glasfasernetze für andere Anbieter bedeutet. Dies fördert den fairen Wettbewerb und ermöglicht den Endkunden eine größere Auswahl an Dienstleistern. Aktuell bieten 71 Prozent der im BREKO organisierten Netzbetreiber Zugang zu ihren Glasfasernetzen für interessierte Dienstanbieter an. 22 Prozent planen, in Zukunft Open Access anzubieten.

Bundesländer im Vergleich

Der Glasfaserausbau variiert zwischen den Bundesländern. Schleswig-Holstein führt mit einer beeindruckenden Glasfaserabdeckung von 82 Prozent, gefolgt von Hamburg mit 72 Prozent und Brandenburg mit 54 Prozent. Brandenburg verzeichnete den größten Zuwachs an verfügbaren Glasfaseranschlüssen im Vergleich zum Vorjahr. Baden-Württemberg hingegen liegt mit einer Abdeckung von 23 Prozent weiterhin auf dem letzten Platz unter den Ländern.

Staatliche Förderung weiterhin zeitintensiv

Die BREKO Marktanalyse gibt auch Einblicke in den Stand der Gigabitförderung des Bundes. Obwohl 17 Milliarden Euro Bundesfördermittel seit 2015 bereitgestellt wurden, wurden bis August 2023 erst 3,5 Milliarden Euro ausgezahlt. Dies unterstreicht, dass staatliche Fördermaßnahmen den Ausbau ergänzen können, aber nicht ausreichen, um ihn zu beschleunigen.

Nachhaltigkeit wird wichtiger

Ein weiterer Schwerpunkt der Marktanalyse ist die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Telekommunikationsbranche. Immer mehr Unternehmen diskutieren die Einführung eines eigenen Industriestandards für Nachhaltigkeit.

Unser Fazit

Insgesamt zeigt die BREKO Marktanalyse 2023, dass Deutschland Fortschritte beim Glasfaserausbau macht. Die Telekommunikationsbranche setzt sich weiterhin für den Ausbau eines leistungsfähigen Glasfasernetzes ein, und die Bemühungen der Wettbewerber der Telekom sind lobenswert. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, sind jedoch noch einige Hürden zu überwinden, darunter der Doppelausbau und der Fachkräftemangel. Mit einer effektiven Zusammenarbeit zwischen Regierung, Behörden und Unternehmen kann Deutschland jedoch seinen Weg zur flächendeckenden Glasfaserzukunft fortsetzen.

Sie möchten es genauer wissen?
Die BREKO Marktanalyse 2023 finden Sie hier!

carrierwerke auf dem VKU Stadtwerkekongress 23

Der VKU-Stadtwerkekongress findet statt – und wir sind mit vor Ort!

Vom 26. bis zum 27. September trifft sich die Branche in Köln.  Die carrierwerke treffen Sie an Stand 23 an.

Seit 1999 vernetzt sich die Branche auf dem VKU-Stadtwerkekongress. Dieser Pflichttermin für Stadtwerke und kommunale Energieversorger kehrt 2023 nach Köln zurück, wo er bereits 2018 stattfand. Hier kommen so viele Entscheider*innen, Expert*innen und Praktiker*innen zusammen, um sich auszutauschen, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln wie bei keiner anderen Veranstaltung.

Das Programm ist hochaktuell und spannend. Neben vielen Vorträgen sind auch spannende Workshops an der Tagesordnung. Dr. Robert Habeck, Barbie Kornelia Haller, Dr. Ulf Kämpfer und Ingbert Liebing sind nur ein paar wenige der vielen Referent*innen, die in diesen zwei Tagen zu Wort kommen.

In den Pausen freuen wir uns, Sie an unserem carrierwerke-Stand (23) anzutreffen. Wir sind schon gespannt auf den regen Austausch, freuen uns auf das persönliche Wiedersehen und das Netzwerken auf der Abendveranstaltung!

Interesse?

Mehr Informationen zum Programm und zu den Tickets für den VKU-Stadtwerkekongress in Köln finden Sie hier.

Zukunft in Sicht!

Stadtwerke als Wegbereiter für die digitale Infrastruktur von morgen.

Studienergebnisse zeigen, dass die Digitalisierung aktuell in vielen Kommunen an Priorität verloren hat. Dabei haben Stadtwerke nicht nur das Potenzial zur Gestaltung der digitalen Infrastruktur von morgen. Mit der richtigen Strategie haben sie sogar vielversprechende Chancen auf dem Markt.

Studienergebnisse zeigen: Digitalisierung ist eine Frage der Priorität

Das vergangene Jahr war für Stadtwerke und Energieversorger herausfordernd. Strom- und Gaspreise stiegen rasant an. Vor allem die hohen Gaspreise wurden für viele Haushalte und Unternehmen zu einer großen, unkalkulierbaren Belastung. Stadtwerke mussten Energie teurer einkaufen, konnten die Preise aber nicht direkt anpassen. Energiekunden standen vor dem finanziellen Aus. All das belegen die Zahlen aus der Stadtwerkestudie 2023. Im vergangenen Jahr erforderte die Bewältigung der Energiekrise erhebliche Ressourcen: Für die Mehrheit der befragten Versorgungsunternehmen war die Beschaffung von Strom und Gas das zentrale Thema und hatte einen maßgeblichen Einfluss auf das wirtschaftliche Ergebnis. Die Geschäftsaussichten werden so pessimistisch bewertet wie seit der Finanzkrise 2008/2009 nicht mehr. Nahezu die Hälfte der befragten Stadtwerke verzeichnete im vergangenen Jahr ein geringeres Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Also warum an Telekommunikation denken, wenn es doch gerade vermeintlich größere Probleme gibt?

Megatrend Digitalisierung geht zurück

Eine gute Nachricht vorab: Das Bewusstsein für IT-Sicherheit ist mit 85 Prozent nahezu unverändert geblieben und wird angesichts der zunehmenden Cyberangriffe vermutlich weiterhin hoch bleiben. Doch die Ergebnisse der Stadtwerkestudie veranschaulichen zeitgleich eine alarmierende Entwicklung. So hat der Bereich Digitalisierung im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Priorität verloren und belegt nun mit 74 Prozent den fünften Rang der wichtigsten Themen für die befragten Stadtwerke. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag das Thema Digitalisierung noch an erster Stelle. Diese Entwicklung ist auf die Umweltfaktoren der letzten Monate zurückzuführen. Die Bewältigung der Energiekrise erforderte schließlich erhebliche Ressourcen. Dennoch darf die Wichtigkeit der Digitalisierung in den Stadtwerken nicht längerfristig in den Hintergrund geraten. Der stetig wachsende Bedarf an leistungsstarken Infrastrukturen und digitalen Angeboten ist schließlich nach wie vor ungebrochen.

Kooperationen werden wichtiger

Die Stadtwerkestudie zeigt auch, dass Kooperationen unter den Befragungsteilnehmern an Bedeutung gewonnen haben. 67 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Partnerschaften immer wichtiger werden, verglichen mit 59 Prozent im Vorjahr. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Kooperationen Stadtwerken ermöglichen, auch in neue Geschäftsfelder von Anfang an strategisch und erfolgreich einzusteigen.

Schlüsselfaktor Konnektivität

In einer zunehmend vernetzten Welt ist der schnelle und zuverlässige Zugang zum Internet von entscheidender Bedeutung. Insbesondere der Ausbau von Glasfaser-Netzwerken hat sich als Schlüsselfaktor für die Gewährleistung einer leistungsfähigen Konnektivität erwiesen.
Die im Juni dieses Jahres erschienene 5. Gigabit-Marktanalyse hat gezeigt, dass die Nachfrage nach Gigabit-Anschlüssen stetig steigt und der Glasfaserausbau vorangetrieben wird. Gerade in ländlichen Gebieten erhält der Glasfaserausbau vermehrt Einzug, dort wo keine anderen gigabitfähigen Netze verfügbar sind.

Stadtwerke setzen sich ein für die Region

Stadtwerke spielen eine maßgebliche Rolle bei der Schaffung der Infrastruktur, die für eine digitale Zukunft benötigt wird. Sie können sich aktiv für den Glasfaserausbau engagieren, um ihren Städten und Gemeinden eine leistungsstarke Grundlage für die digitale Transformation zu bieten. Gerade die Bedeutung des Glasfaserausbaus für ihre Regionen haben viele bereits erkannt. Im Gegensatz zu großen Telekommunikationsunternehmen, die vorrangig auf Ballungsräume fokussiert sind, setzen Stadtwerke ihren Schwerpunkt nämlich oft auf ihre lokalen Gemeinschaften. Sie kennen die Bedürfnisse ihrer Bürger*innen und haben ein starkes Interesse an einer zukunftsfähigen Infrastruktur. Zudem verfügen sie bereits über ein etabliertes Netzwerk von Versorgungsleitungen. Diese vorhandene Infrastruktur kann genutzt werden, um Glasfaserkabel zu verlegen und so den Ausbau zu beschleunigen.

Stadtwerke haben das Potenzial Internetversorger zu werden

Stadtwerke sind seit jeher Grundversorger und Infrastrukturanbieter und besitzen großes Knowhow bezüglich leitungsgebundenen Versorgungsinfrastrukturen. Sie haben die Möglichkeit, passende Angebote mit hohen Bandbreiten zu entwickeln und somit den Bedürfnissen aller gerecht zu werden. So werden sie im Bereich der Telekommunikation auch für die Zukunft Erträge generieren – besonders, wenn Sie die Infrastrukturinhaber sind. Es stellt sich aus unserer Sicht deshalb nicht die Frage, ob „Ja“ oder „Nein“ zur Telekommunikation, sondern nur die Frage nach dem geeigneten Geschäftsmodell und der auf das Stadtwerk individuell angepassten Strategie. Will es Infrastrukturanbieter, Internet-Service-Provider oder Digitalisierer von ganzen Städten und Regionen werden?

Der Schritt zur Glasfaser lohnt sich

Beschließt ein Stadtwerk erstmals, Telekommunikation in sein Produktportfolio aufzunehmen, etabliert es zunächst ein grundlegend neues Geschäftsfeld. Mit dem neuen Geschäftsfeld entstehen neuen Herausforderungen. Der Markt ist sehr dynamisch, gerade hinsichtlich Preismodellen und Vertrieb. Zeitgleich steht mit dem Tiefbau der teuerste Investitionsblock ganz am Anfang. Doch es lohnt sich, diesen Schritt zu gehen. Denn wer ein Glasfasernetz hat, verfügt damit auch über die technische Basis für zahlreiche Mehrwert-Leistungen wie WLAN, LoRaWAN, 5G-Mobilfunknetz, Datencenter oder Cloud Services. Und nicht zu vergessen: die Glasfaserinfrastruktur ist ein sicherer Ertragsgarant. Wer mit dieser Infrastruktur als erster auf dem Markt ist, wird in den meisten Fällen langfristig auch der einzige Infrastrukturanbieter vor Ort bleiben.

Mit Partnerschaften zum Erfolg

Den Aussagen vieler befragten Stadtwerke aus der Stadtwerkestudie stimmen wir zu. Auch wir sehen Kooperationen und Partnerschaften als Grundstein zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen an.
Die gemeinsame Nutzung von Kompetenzen schafft eine Leistungssteigerung, gleichzeitig können durch die Ressourcenbündelung Kosten gesenkt werden. Darüber hinaus ermöglichen Partnerschaften einen offenen Wissensaustausch. Denn wer sich vertraut, kann voneinander lernen und gemeinsam zu neuen innovativen Lösungsansätzen kommen. Stadtwerke können dabei besonders von ihrer engen Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Unternehmen und Bildungseinrichtungen profitieren, um Synergien zu nutzen und gemeinsame Interessen zu fördern.

Knowhow-Transfer auf Augenhöhe

Die Aussichten auf Erfolg sind gut, doch ein Telekommunikationsnetz finanziert und baut sich nicht einfach nebenher. Stadtwerke berichten, dass die größten Herausforderungen sind, sich in ein vollkommen neues Geschäftsfeld einzuarbeiten. Infrastrukturkompetenz ist in den Häusern zweifelsohne vorhanden, doch erfordert der Aufbau eines zukunftsweisenden Geschäftsfelds wie das der Telekommunikationsnetze weitergehende fachliche Ressourcen und Strukturen. Dies mit dem weiterhin anfallenden Tagesgeschäft zu vereinbaren, ist nahezu unmöglich. An dieser Stelle kommen Partnerschaften ins Spiel. Denn in einem hochdynamischen und komplexen Markt wie der Telekommunikation, der anders funktioniert als die Kernsparten Strom, Gas und Wasser, ist das fachliche Knowhow von außen ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Zusammen in Richtung Zukunft

Lassen Sie uns gemeinsam den sicheren Grundstein für eine digitale Zukunft legen und so die wirtschaftliche Entwicklung in Ihrer Region fördern, Ihren Standort noch attraktiver machen und die Lebensqualität Ihrer Bürger*innen steigern.

Sie sind neugierig, möchten mehr erfahren und sich mit uns austauschen?

Auf dem VKU Stadtwerkekongress 23 in Köln haben wir die Gelegenheit dazu.

Besuchen Sie uns vom 26. bis 27.09. an Stand 23.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Ihren Input und vor allem auf Ihr Interesse!

 

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Cable!vision Europe (04/2023). Den Artikel finden Sie hier.

carrierwerke unterstützen Stadtwerke Rödental

Pressemitteilung

carrierwerke unterstützen Stadtwerke Rödental als neues Mitglied der BREKO Einkaufsgemeinschaft bei der Erschließung des aktiven Internetmarkts

 

Walldorf, den 08.08.2023: Die carrierwerke GmbH unterstützt ab sofort die Stadtwerke Rödental bei der Transformation von einem reinen Netzanbieter zu einem aktiven Internetanbieter. Durch diese Zusammenarbeit werden alle Menschen und Unternehmen in Rödental von schnellem und zuverlässigem Internet, Telefonie und TV mit hochwertigem Service profitieren.

Im Bereich der Telekommunikation wurde in den vergangenen Jahren ein Glasfasernetz errichtet, und an einen anderen Anbieter verpachtet. Dies soll sich nun ändern. Mit Unterstützung der carrierwerke werden die Stadtwerke Rödental zukünftig als Internetanbieter agieren und Glasfaser-Internet aus eigener Hand anbieten. So erhalten die Bürgerinnen und Bürger in Rödental künftig neben Energie, Wärme und Wasser auch Internet, Telefonie und Fernsehen direkt von den Stadtwerken Rödental. Dadurch werden alle Dienstleistungen der Grundversorgung zukünftig aus einer Hand angeboten. Zudem ist geplant, das Glasfasernetz in Rödental in den nächsten Jahren flächendeckend auszubauen.

Nachdem die Gremien den Plänen der Stadtwerke Rödental im Mai zugestimmt hatten, erfolgte kurz darauf die Vertragsunterzeichnung der Stadtwerke Rödental und carrierwerke. Die Zusammenarbeit begonnen sie daraufhin unmittelbar. Um Kund*innen und Interessierte auf dem Laufenden zu halten, wurde umgehend eine Marketingkampagne entwickelt, welche zum 31.07.2023 startete. Diese Kampagne soll die Projektfortschritte für Kund*innen und Interessierte transparent machen, während die organisatorischen Umstellungen im Hintergrund bereits laufen.

Martin Ertl, Werkleiter der Stadtwerke Rödental, berichtet:

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den carrierwerken einen Partner gefunden haben, der uns ein umfassendes Leistungsspektrum bietet und uns in unserem Vorhaben vollumfänglich unterstützt.“

Dabei übernehmen die carrierwerke die technische Betreuung der Stadtwerke Rödental und unterstützen unter anderem beim Netzbetrieb und der Bereitstellung der Vorleistungsprodukte Internet und Telefonie. Darüber hinaus umfasst die Partnerschaft auch die operative Unterstützung in den Bereichen Vertrieb und Marketing. So wird sichergestellt, dass die Stadtwerke Rödental optimal von den Erfahrungen der carrierwerke profitieren und der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden kann. Die ersten Endkunden sollen bereits Ende dieses Jahres versorgt werden.

„Schnelles Internet kommt allen zugute und sichert die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität einer ganzen Region. Daher freut es mich umso mehr, dass die Stadtwerke Rödental mit uns als Partner nun die Versorgung entlang der gesamten Wertschöpfungskette selbst in die Hand nehmen und damit den entscheidenden Schritt Richtung Zukunft gehen.“

fasst Michael Neska, Geschäftsführer der carrierwerke, zusammen.

Durch die Mitgliedschaft der Stadtwerke Rödental in der BREKO Einkaufsgemeinschaft eG, ergeben sich für sie weitere Vorteile. So profitieren die Stadtwerke unter anderem von Sonderkonditionen bei Diensten, welche Sie von den carrierwerken als Listungspartner der BRKEO eG beziehen.

Über Stadtwerke Rödental

Die Stadtwerke Rödental und ihre Tochtergesellschaften versorgen ca. 13.500 Menschen in Rödental mit Strom, Wärme, Wasser und Elektromobilität, betreiben das Rödenbad und entsorgen das Abwasser. Die Stadtnetz Rödental ist der Internetanbieter in und um Rödental und eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Rödental. Als Internetanbieter ergänzt das Stadtnetz Rödental die Stadtwerke Rödental um die Dienstleistungen Internet, TV und Telefonie.

Über carrierwerke GmbH

Die carrierwerke GmbH bietet Stadtwerken, Kommunen und Netzinhabern die gesamte Palette an Dienstleistungen an, um als Carrier und ISP nachhaltig im Telekommunikationsmarkt zu bestehen. Durch die langjährige Branchenerfahrung der handelnden Personen gehen die angebotenen Leistungen weit über die eines klassischen technischen Dienstleisters hinaus. Neben der Lieferung von Diensten und dem Betrieb des Breitbandnetzes unterstützt die carrierwerke so auch durch intelligente Softwarelösungen und umfangreiche Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF!

Fordern Sie jetzt weitere Informationen per E-Mail an

    Bitte lösen Sie die Rechenaufgabe (Anti-Spam-Maßnahme)