Smart City und Klimawende müssen Hand in Hand gehen

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um einene Gastbeitrag unseres Partners Haselhorst Accociates.

Habeck schreitet voran

Die viel beschriebene Zeitenwende ist auf dem politischen Parkett in vollem Gange. Erst im April hat Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck das allseits mit Spannung erwartete Osterpaket vorgelegt. Für den Sommer ist bereits das zweite Gesetzespaket in Planung. Die Ziele des Grünen-Politikers sind wahrlich ambitioniert. Bis Ende des Jahrzehnts ist grundlegend vorgesehen, den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch beinahe zu verdoppeln. Ab 2035 soll der Strom in Deutschland dann nahezu vollständig aus regenerativen Energiequellen stammen.

Wanted: Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will Habeck damit nicht nur der Klimakrise entschieden begegnen. Er will auch schnellstmöglich die Unabhängigkeit der Bundesrepublik von fossilen Energieimporten aus Russland vorantreiben. Damit die notwendige Umstellung auf eine Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen in dieser Form gelingt, muss an einer Vielzahl an Stellschrauben gedreht werden. Dazu zählt beispielsweise auch die Einbindung der Energietransformation in eine zukunftsweisende Stadtentwicklung – Stichwort: Smart City.

Nachhaltige Stadt- und Gemeindeentwicklung

Während sich der Begriff Smart City in den vergangenen Jahren mehr und mehr zum geflügelten Wort emporgeschwungen hat, rückt vielerorts die eigentliche Absicht hinter einer intelligenten Stadtentwicklung in den Hintergrund. Mit Blick auf die Agenda 2030 der Vereinten Nationen wird etwa deutlich: Die Digitalisierung sollte für eine Stadt keineswegs Selbstzweck sein. Vielmehr steht Smart City gleichbedeutend mit einer nachhaltigen Stadt- und Gemeindeentwicklung.

Rückstand bei Digitalisierung und Vernetzung

Was das genau bedeutet? Natürlich können bereits einzelne digitale Projekte für die Kommunen einen gewissen Mehrwert bieten. Ihr wahres Potenzial entfaltet Smart City jedoch erst, wenn auch wirklich alle städtischen Wohn- und Arbeitsbereiche auf sinnvolle und ressourcenschonende Art und Weise miteinander vernetzt werden: angefangen von den Bereichen Infrastruktur, Energie und Verkehr über die Verwaltung und das Bildungs- und Gesundheitssystem bis hin zur lokalen Wirtschaft und dem Tourismus.

Studie zeigt auf:

Eine smarte Stadtentwicklung ist in der Realität ungemein komplex. Entsprechend verwundert es auch nicht, dass die große Mehrheit der deutschen Städte in puncto Smart City erheblichen Nachholbedarf hat. Keine der hiesigen Kommunen erreicht derzeit einen Digitalisierungsgrad von über 50 Prozent – im Gegenteil. Laut unserer aktuellen Smart-City-Studie von Haselhorst Associates erzielt das Gros der insgesamt 403 untersuchten Städte ab 30.000 Einwohnern noch nicht einmal einen Wert von 20 Prozent.

Entwicklungsschub bleibt auch dieses Jahr aus

Auch in diesem Jahr werden wir die Kommunen in unserem Ranking wieder eingehend unter die Lupe nehmen. Ohne dass die Datenerhebung dafür bereits begonnen hätte, lässt sich in Anbetracht der Ergebnisse der vergangenen Jahre jedoch schon jetzt mutmaßen: Ein wirklich drastischer Entwicklungsschub mit einem flächendeckenden Abschneiden der Städte mit über 50 Prozent erscheint nach wie vor mehr als unwahrscheinlich. Die Gründe dafür sind vielseitig und lassen sich zugleich mit möglichen Handlungsempfehlungen verknüpfen. Feststeht nämlich: Schreitet die Digitalisierung der Städte in den kommenden Jahren nicht endlich massiv voran, droht Deutschland seine Klimaziele deutlich zu verfehlen.

Smart City ist alternativlos

Dieser Aspekt muss in den Rathäusern mit aller Deutlichkeit vermittelt werden. Schließlich wird früher oder später an einer smarten Stadtentwicklung ohnehin kein Weg mehr vorbeiführen. Umso wichtiger ist für die Städte jetzt, sich frühzeitig strategisch klug aufzustellen und das Einsparungspotenzial von CO₂-Emissionen bei einer Smart City ganzheitlich zu betrachten.

Für die nächsten Generationen

Parallel dazu tragen die Kommunen im Zuge der smarten Vernetzung per se zur Förderung der lokalen Lebensqualität bei. Ziel ist, das Leben in den Städten für die nachfolgenden Generationen auf mindestens demselben Niveau zu bewahren, wie es derzeit vorherrscht. Daneben trägt die Digitalisierung entscheidend dazu bei, den Alltag der Stadtbevölkerung schon jetzt erheblich angenehmer zu gestalten. Insbesondere in eher dünn besiedelten Regionen können digitale Projekte helfen, die Versorgung der Menschen in vielerlei Hinsicht zu verbessern. Das ist beispielsweise in Hinblick auf das Gesundheitssystem oder auch bei schwindendem kulturellem Angebot möglich.

Für das Hier und Jetzt

Darüber hinaus ist Smart City ein echter Standortfaktor. Dieser Faktor kann nicht nur für Bewohner*innen ein wichtiges Argument zum langfristigen Bleiben sein. Speziell für die lokale Wirtschaft kann die smarte Vernetzung ein wahrer Anziehungsmagnet sein. Demnach sehen sich die Unternehmen hierzulande nicht zuletzt aufgrund der CSR-Berichtspflicht mehr und mehr dazu veranlasst, das Thema Nachhaltigkeit entschieden voranzutreiben. Weist eine Stadt beispielsweise eine gut ausgebaute regenerative Energieversorgung sowie ein smartes Mobilitätssystem auf, können das handfeste Argumente für eine Firma sein, sich dort anzusiedeln. In Folge werden neue Arbeitsplätze geschaffen, was wiederum die Lebensqualität der gesamten Stadtbevölkerung bewahrt.

Schneller und sicherer Datenaustausch

Ist der Entschluss einmal gefasst, geht es schließlich an die Frage, wie der „Status“ Smart City am effizientesten erreicht werden kann. Auch hier gibt es einige wesentliche Faktoren, die vorab verinnerlicht werden sollten. Schließlich sind diese entscheidend für den langfristigen Erfolg einer intelligenten Stadtentwicklung. Dazu zählt zu Beginn die nötige digitale Infrastruktur. Denn: Kann eine Stadt keine ausreichend gute Breitbandverfügbarkeit vorweisen, werden auf kurz oder lang die angestrebten Digitalprojekte in den Kinderschuhen verharren.

Mehr Glasfaseranschlüsse nötig

Für eine smarte Vernetzung der städtischen Bereiche müssen Daten schnell und möglichst störungsfrei ausgetauscht werden können. Dafür braucht es eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur. Insgesamt hat sich in diesem Kontext in den vergangenen Jahren zwar bereits einiges in der Bundesrepublik bewegt und Mitte 2021 verfügten etwa 95 Prozent der Haushalte über Breitbandanschlüsse von mindestens 50 Mbit/. Was den Anteil an Glasfaseranschlüssen (1.000 Mbit/s) an allen stationären Breitbandanschlüssen angeht, besteht jedoch weiterhin Nachholbedarf: Trotz der stetig steigenden Anzahl an Gigabitanschlüssen hierzulande rangiert die Bundesrepublik laut OECD-Ländervergleich mit einem Wert von rund 6,4 Prozent noch weit jenseits des Durchschnitts in Höhe von 32,1 Prozent.

Aktuelle Lage ist eine Chance

Was auf der einen Seite eher ernüchternd klingt, ist zugleich eine Chance. So ergeben sich rund um den Themenkomplex digitale Infrastruktur, insbesondere für Stadtwerke zahlreiche spannende Geschäftsfelder. Diese können ihnen künftig eine potenziell lukrative Einnahmequelle bieten. Und: Entscheidet sich ein Stadtwerk dafür, sich strategisch im Bereich Glasfaserausbau zu positionieren, kann es sich zugleich als Enabler der Smart City hervortun. Das geht wiederum mit einem langfristigen Geschäftsmodell einher.

Frühzeitige Finanzierungsplanung

Dieser Weitblick ist auch zu Beginn einer Smart-City-Initiative seitens der Städte gefragt. Leider beobachte ich es bei meiner Arbeit immer wieder, dass sich Kommunen zwar erfolgreich für eines der diversen Smart-City-Förderprogramme bewerben. Nach Abschluss einer initialen Förderphase verschwinden die zuvor umfangreich ausgearbeiteten Pläne dann jedoch wieder in den Schubladen der Rathäuser. Der Grund: Den Städten fehlt schlichtweg die Anschlussfinanzierung. In Folge bleibt die Vision von einer Smart City oftmals bei der Umsetzung eines einzelnen Leuchtturmprojekts stecken.

Finanzierung

Genau diese langfristig wenig bedeutenden Einzelprojekte gilt es jedoch unbedingt in einen größeren Kontext einzuordnen. Nämlich, indem sich die Städte bereits vor Beginn ihrer angestrebten Initiativen umfangreich Gedanken über die Finanzierung machen. Dabei sollte man auch die Phase nach einer möglichen Förderung nicht außer Acht lassen. Ganz grundsätzlich ist es nämlich durchaus möglich, rund um Smart City zukunftsträchtige Geschäftsmodelle aufzubauen. Im Idealfall tragen sie sich selbst. Diese sollte man jedoch frühzeitig anstreben und planen.

Umsetzung

Neben dieser umfangreichen Finanzplanung basiert eine erfolgreiche Smart City zudem auf einer strategischen Herangehensweise und Umsetzung. Das heißt: Die Transformation sollte von Anfang an ganzheitlich betrachtet und sämtliche Bereiche sowie Stakeholder miteinbezogen werden. Ansonsten droht wiederum die Gefahr, dass gerade der Aspekt der Vernetzung auf der Strecke bleibt.

Zusammen zum Ziel

Greifbar wird dieses „Big Picture“, indem eine Kommune vorab Zeit und Mühe in eine umfangreich ausgearbeitete Smart-City-Strategie investiert. Diese basiert auf einer Status-quo-Analyse und setzt anschließend sinnvoll auf die jeweiligen Begebenheiten einer Kommune vor Ort auf. Darüber hinaus bindet sie sämtliche Beteiligte der digitalen Transformation in den Prozess ein – angefangen von den städtischen Entscheider*innen über die lokale Wirtschaft bis hin zu den Bürger*innen. Schließlich ist es am Ende die Stadtbevölkerung, die die Digitalprojekte nutzt und eine Smart City damit zum Leben erweckt.

 

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Über Haselhorst Associates:

Die Starnberger Unternehmensberatung Haselhorst Associates ist spezialisiert auf umfassende Digitalisierungskonzepte – sowohl für Smart Cities als auch für Unternehmen. Das Team aus international erfahrenen Partnern verfügt über eine umfangreiche konzeptionelle sowie lösungsorientierte Expertise. Daneben zählen Restrukturierungen und Strategieberatungen zu den wesentlichen Bestandteilen des Projektportfolios von Haselhorst Associates.

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Unsere erste Messe war ein voller Erfolg!

Vom 10. Bis zum 12. Mai waren wir auf der ANGA COM in Köln mit einem eigenen Messestand vertreten. Es war die erste Messe für uns als carrierwerke. Dank der Erfahrung einiger unserer Kollegen hat es sich aber angefühlt, als hätten wir nie etwas anderes gemacht. Besonders gefreut haben uns die Besuche von so vielen unterschiedlichen Menschen und die großartigen Gespräche bei Kaffee, frischem Obst, selbstgemachter Limonade und Gin.

Ein Tag vor der Messe: letzter Handgriffe

Begonnen hat unsere Reise am Montag, ein Tag vor Messestart. Wir haben den Feinschliff am Messestand vorgenommen, Verpflegung eingeräumt und den Stand durch Dekoration aufblühen lassen. Was uns dabei wichtig war: Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit

Nicht nur die Deko für unseren Stand haben wir so ausgewählt, dass wir sie auf der nächsten Messe wiederverwenden können. Darauf haben wir auch stolz an unserem Stand hingewiesen:

Auch der Messestand an sich wurde so konzipiert, dass wir ihn als Ganzes oder auch nur Teile davon für unsere weiteren Messeauftritte in diesem Jahr nochmals verwenden können. So verwenden wir beispielsweise unsere Infowand – umfunktioniert  als Besprechungsinsel – auf unserem Messeauftritt bei den Fiberdays22 wieder.

Gleichermaßen sind uns auch nachhaltige Werbeartikel wichtig, welche einen echten Mehrwert bieten und dabei wiederverwendbar sind. Wir haben uns deshalb für Baumwolltaschen, Tassen aus Porzellan, Glasflaschen und wiederverwendbare Brillen- und Displayputztücher entschieden. Selbstverständlich alles in schickem carrierwerke-Design ?

Außerdem war es uns ein großes Anliegen, unsere Informationen möglichst papierlos an unsere Besucher weiterzugeben. Mittels QR-Codes und NFC-Tags konnten interessierte Besucher nicht nur die Kontaktdaten unserer Kollegen direkt in ihr Smartphone speichern, sondern auch weiterführende Informationen über die carrierwerke abrufen.

Manche Besucher wünschen sich dennoch einen Flyer, um nach vielen Gesprächen bei der Nachbereitung des Messebesuches eine kleine Erinnerungsstütze zu haben. Um unseren Nachhaltigkeitsanspruch mit diesem verständlichen Anliegen zu vereinen, haben wir uns deshalb dazu entschieden, Flyer aus sogenanntem Samenpapier zu drucken. Unter dem Motto “gemeinsam wachsen” bleiben wir auch langfristig in Erinnerung, da man das Samenpapier einfach in etwas Erde geben kann, welche nach kurzer Zeit zu einer bunten Blumenpracht heranwächst!

Erster Messetag

Das gemeinsame Frühstück im Hotel und der gemeinsame Weg zum Messegelände hat uns als Team auf drei intensive, gemeinsame Tage vorbereitet. Sie sehen schon, unser Motto war „gemeinsam!“ 😉

Wo waren wir zu finden?

Bereits am Haupteingang der Messe konnte man uns erspähen, denn wir haben mit einem riesigen Plakat auf uns aufmerksam gemacht. Damit man uns auch nicht vergisst, haben wir auch nochmals etwas dezenter in den Gängen zu den Messehallen einen Hinweis aufgehängt ?

Unseren Messestand fand man dann in Halle 8. Herausgestochen sind wir durch eine große carrierwerke Abhängung in bekanntem Pop-Art-Design, vielen Elementen in Holzoptik, unserem schicken und bequemen Sofa in Unternehmensfarbe und dem herrlichen Duft von frischgemahlenem Kaffee.

Start

Am Stand angekommen ging es dann direkt los: Fleißig wurde Kaffee gekocht, Wasser mit Orangen und Minze bereitgestellt und schon sind auch die ersten Interessierten an unserem Stand eingetroffen. Darunter waren Bekannte, Partner*innen und auch ganz neue Gesichter. Das war eine hervorragende Mischung und hat uns sehr bereichert.

Standparty mit Haselhorst Associates

Nach einem erfolgreichen ersten Messestart haben wir direkt am ersten Nachmittag auf der Messe auch die erste Standparty geschmissen. Mit dabei: unser geschätzter Partner Haselhorst Associates. Haselhorst Associates ist eine Unternehmensberatung und beschäftigt sich vor allem mit Restrukturierung, CRO & Team, Smart City und Digitalisierung. Das Get-together hat unheimlich viel Spaß gemacht und der Gin & Tonic hat sehr gut geschmeckt! Natürlich gab es auch alkoholfreien Gin&Tonic, über den das ein oder andere Mal gestaunt wurde. ?

Nach getaner Arbeit…

… haben wir es uns mit dem ganzen Team am wunderschönen Rheinufer mit Flammkuchen gutgehen lassen. Den lauen Sommerabend haben wir ausklingen lassen, indem wir gemeinsam ins Hotel zurückgelaufen sind. Ein Schlenker am Dom vorbei durfte dabei natürlich nicht fehlen!

Zweiter Messetag

Voller Motivation ging es in die zweite Runde. Auch an diesem Tag haben wir wieder einige neue Besucher*innen begrüßen dürfen. Außerdem haben wir uns zwischendurch andere Stände angeschaut, hier und da neue Eindrücke und Ideen gesammelt und uns mit unseren Partnern ausgetauscht.

Standparty Nummer Zwei

Wer uns kennt, der weiß, dass es immer am Ende eines Messetages eine Standparty gibt. ? Ab 16 Uhr haben wir uns deshalb wieder an unserer Bar eingerichtet und für unsere Besucher*innen leckeren Gin&Tonic gezaubert. Wir haben uns sehr gefreut, dass unser Stand auch dieses mal wieder sehr gut besucht war, wir viele interessante Unterhaltungen führen und fleißig Visitenkarten tauschen konnten.

Nach noch mehr getaner Arbeit…

…durfte ein noch angemessener Abschluss nicht fehlen. Ein Teil unserer Kollegen besuchte die Fibernight und hatte bei lockerem Ambiente den ein oder anderen Snack, Wein und Plausch. Wer wollte, konnte das Tanzbein zu Musik von Kiss schwingen.

Dritter Messetag

Wir wollen ehrlich sein: Am letzten Messetag hatten wir wenig erwartet. Doch auch am dritten Tag durften wir durchgehend bekannte und neue Besucher*innen auf unserem Stand begrüßen. Das hat uns sehr gefreut und war ein erfreulicher und krönender Abschluss für die ANGA COM 2022!

Wir packen unsere Koffer und nehmen mit:

Eindrücke, die uns weiterhin motivieren werden. Wir haben den regen Austausch, die Komplimente für unseren Stand und die Kontakte förmlich aufgesaugt. Die Messe war ein voller Erfolg. Danke dass Sie so zahlreich erschienen sind. Wir freuen uns bereits jetzt auf das Wiedersehen, spätestens auf der ANGA COM 23! ?

SWP setzen auf Dienstleistungen von carrierwerke

Walldorf, 02.05.2022: Die SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG erweitern künftig ihr Tarife-Angebot im Bereich Telekommunikation. Die carrierwerke GmbH unterstützt dabei als technischer Dienstleister bei Diensten und Netzbetrieb.

Bereits seit vielen Jahren investieren die SWP massiv in den Glasfaserausbau in der Region. Neben der gesteigerten Lebensqualität für Privatkunden möchte der regionale Energieversorger und Netzbetreiber damit auch die Attraktivität der Ortsteile und Gemeinden als Wirtschaftsstandort stärken. In den nächsten drei Jahren werden die SWP deshalb weitere rund zehn Millionen Euro in den Ausbau des Glasfasernetzes investieren und schaffen somit beste Voraussetzungen für eine Zukunft an der Datenautobahn – sowohl für Privathaushalte als auch Gewerbetreibende.

Doch nicht nur der Ausbau der Netze liegt im Fokus der SWP. Unter dem Namen „MaxOn“ können Endkunden zukünftig unter anderem Internet, Telefonie und Fernsehen direkt bei den Stadtwerken beauftragen.

„Für uns als regionaler Daseinsversorger ist es besonders wichtig, die Grundbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen. In unserer heutigen Zeit gehört deshalb – neben Energie, Wärme und Wasser – schnelles Internet eindeutig dazu“,

begründet Herbert Marquard, Geschäftsführer der SWP, diesen Schritt.

„Denn auch beim Internet gilt: Hohe Qualität und zuverlässige Verfügbarkeit sind das A und O“,

so Marquard weiter.

„Deshalb freut es mich sehr, dass wir mit den carrierwerken einen erfahrenen Partner gewonnen haben, der diese Ansicht teilt und uns dabei unterstützt, unseren Endkunden Internet in gewohnter Stadtwerkequalität bereitzustellen.“

Die carrierwerke unterstützen dabei vor allem bei der technischen Umsetzung des Projektes. Neben der Bereitstellung von Diensten wie Internet und Telefonie umfasst dies auch den aktiven Betrieb des Glasfasernetzes. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der bereits seit vielen Jahren im Markt tätigen Telekommunikationsabteilung der SWP unter der Leitung von Kristian Kronenwetter. Dabei werden alle Dienstleistung als „White-Label“ bereitgestellt. Das bedeutet, dass sich die carrierwerke im Hintergrund um den reibungslosen, technischen Betrieb und die Bereitstellung kümmern, die Stadtwerke aber weiterhin als Vertrags- und Ansprechpartner gegenüber dem Endkunden auftreten.

„Auf diese Weise behalten die SWP weiterhin den direkten Draht zu ihrer Kundschaft und können alle Dienstleistungen aus einer Hand anbieten“,

so Michael Neska, Geschäftsführer der carrierwerke.

„Dadurch bringen beide Partner ihre jeweiligen Kernkompetenzen ein: Die Stadtwerke Pforzheim in den Bereichen Netzbau, Marketing und Vertrieb als zuverlässiger Versorger vor Ort und die carrierwerke mit dem technischen Know-how im Hintergrund.“

Aufgrund des straffen Zeitplans der SWP – die ersten Kunden sollen bereits ab Herbst über das „MaxOn“-Internet surfen und telefonieren können – sind in den vergangenen Wochen bereits die ersten technischen Absprachen erfolgt und die nächsten Umsetzungsschritte vereinbart worden.

„Mit dem verstärkten Ausbau ihres Glasfasernetzes und dem Launch von MaxOn bekennen sich die SWP erneut klar für die zukünftige Versorgungssicherheit aller Bürger*innen mit zuverlässiger und leistungsfähiger Telekommunikationsinfrastruktur. Denn nur mit der Glasfaser kann sichergestellt werden, dass alle Anforderung an das Internet in der Zukunft erfüllt werden können. Wir freuen uns sehr, unseren Teil dazu beizutragen und in eine starke Partnerschaft zu starten“,

fasst Neska zusammen.

 

Hier erhalten Sie die Pressemitteilung als PDF

Das VATM Jahrbuch ist da!

Erfolgreich mit Glasfaser

und starken Partnerschaften

Diese Woche erschien das VATM Jahrbuch 2022 und auch wir sind mit einem Beitrag vertreten. Im folgenden Video erfahren Sie das Wichtigste in Kürze. Weiter unten finden Sie den gesamten Beitrag.

Das vergangene Wahljahr endete mit der lange erwarteten politischen Botschaft. Die neue Regierungskoalition setzt auf Glasfaser, um Deutschland voranzubringen. Und auch wenn Übergangstechnologien noch eine Zeitlang ihren Beitrag zur Gigabit-Versorgung leisten werden – die großen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Themen erfordern eine leistungsstarke Telekommunikationsinfrastruktur mit Glasfaser vor Ort.

Hier liegen Anforderungen und gleichzeitig Chancen für Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen. Performante Telekommunikationsleistungen stoßen auf einen riesigen, weiter wachsenden Bedarf sowohl bei Bürgerinnen und Bürgern als auch bei Unternehmen. Auf dem Weg vom Stadtwerk zum „Carrierwerk“ sind verlässliche Kooperationen – mit Beratungen, Technologiepartnern oder Serviceanbietern – Voraussetzung für den schnellen Markteintritt und somit den Erfolg. Denn am Ende des Tages muss sich die Netzinvestition rechnen. Die Aufgaben sind groß und verlangen vielfältige Kompetenzen und Zusammenarbeit.

Stichwort „Digitaler Staat“: die Pandemie hat Verwaltung und Schule aus ihrem analogen Dornröschenschlaf gerissen. Obwohl sich bereits eine große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern vor Corona mehr digitale Behördenangebote gewünscht hatten, musste vielerorts improvisiert werden. Auch wenn Hard- und Software ausreichend zur Verfügung standen, blieb die unzureichende Breitbandkapazität eine ständige Bedrohung. Vorgänge können zum Teil nicht ohne Medienbrüche erledigt werden. Das Faxgerät ist vielerorts noch Verwaltungswirklichkeit. Das Gleiche gilt für den Online-Unterricht der Schulen. Und auch Präsenz-Unterricht nach Corona braucht den Zugriff auf ein starkes Internet. Alles andere ist zeitaufwändig, bindet Kapazitäten, ist ineffizient und nicht nachhaltig. Intelligente Konzepte, ausgereifte verfügbare Hardware und Software sowie ein leistungsstarkes, flächendeckendes Glasfasernetz sind die technischen Voraussetzungen, damit der digitale Staat Wirklichkeit werden kann.

Dies gilt auch für das „Neue Normal“ das mobile Arbeiten im Homeoffice. Up- und Download-Zahlen in den privaten Haushalten haben in Zeiten von Corona Rekordwerte erreicht. Tendenz weiter steigend. In zahlreichen Unternehmen wird die Regel, dass jeder Beschäftigte auch einen Arbeitsplatz vor Ort hat, zum Auslaufmodell. Digitales Arbeiten ist von jedem Ort auf der Welt möglich. Hinzu kommt die private Nutzung des Internets zum Streamen oder Spielen. Für all das reichen die verfügbaren Bandbreiten oftmals nicht mehr aus. Ohne Glasfaser geht es nicht.

Smart City funktioniert ebenfalls nicht ohne Internet und Glasfaser. Die intelligente Stadt von morgen ist ein ganzheitliches Konzept für urbanen Lebensraum als Antwort auf wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische und technologische Herausforderungen und Veränderungen. Smart City bedeutet Digitalisierung und die intelligente Verknüpfung verschiedenster öffentlicher und privater Bereiche. Zahlreiche Kommunen haben sich bereits auf die Reise hin zur Smart City aufgemacht – mit einem leistungsstarken Internet dank flächendeckend verfügbarer Glasfaser.

Auch die Mobilitätswende in Deutschland ist ohne Internet und Glasfaser nicht denkbar. E-Mobilität und Car-Sharing-Modelle benötigen eine digitale Infrastruktur für Kunden und Anbieter, z. B. für Abrechnung, Buchung oder Wartung. Autonomes Fahren ist technisch bereits machbar. Große Datenmengen müssen dabei transportiert und verarbeitet werden, um größtmögliche Fahrsicherheit herzustellen. Nur Glasfaser ist in der Lage, diese Datenmengen in Echtzeit bereitzustellen.
Und auch die Stromversorgung als Kerngeschäft von Stadtwerken wird immer intelligenter. Energie ist eine kostbare und teure Ressource. Die digitale Steuerung von Versorgungsnetzen, die Erfassung und Abrechnung von Verbrauchsdaten sind Beispiele für den effizienten, digitalen Umgang mit Energie als Beitrag zum Klimaschutz und Versorgungssicherheit

Telekommunikation wird immer mobiler und der moderne Standard 5G ermöglicht heute Datenübertragung in Echtzeit. Damit eignet er sich auch für den Betrieb von Industrieanlagen. Für die so genannten Campus-Netze wurden extra Frequenzen aus der 5G-Frequenz-Versteigerung reserviert. Damit bietet mobiles Hochleistungsinternet Städten und Gemeinden die Möglichkeit, attraktive Standortbedingungen anzubieten. 5G-Netze werden derzeit aufgebaut und für private und gewerbliche Nutzer in Stadt und Land zu einem bald unverzichtbaren Standard in Beruf und Freizeit. Und auch hier gilt: ohne Glasfaser geht es nicht!

Glasfasernetze sind für Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen der Türöffner für das digitale Zeitalter und Antwort auf die beschriebenen Herausforderungen und Chancen. Triple Play, also eigene Angebote aus Telefonie, Internet und TV, bringen das Netz zum Leuchten und rechnen sich mit einem vernünftigen Geschäftsmodell. Qualifizierte Mitarbeiter, ein erfolgreiches Geschäftsmodell, sicherer Netzbetrieb und erfolgreiche Vermarktung von Diensten sind einige Bausteine für den Erfolg. So wird die Basis für die beschriebenen weiteren Nutzungsmöglichkeiten, sowie zukünftige Ertragsmöglichkeiten geschaffen. Um diesen Weg gehen zu können, sind Kooperationen wichtig. Partnerschaften im besten Sinn zeichnen sich aus durch Augenhöhe, Vertrauen und Kompetenz – und am Ende durch den gemeinsamen Erfolg.

Damit aus dem Stadtwerk ein erfolgreiches „Carrierwerk“ werden kann.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst im VATM Jahrbuch 2022 auf Seite 62

Die ANGA COM steht vor der Tür!

In einem Monat ist es soweit: Die ANGA COM 22 findet statt! Die Durststrecke der vergangenen zwei Jahre ist überwunden, endlich ist ein persönliches Treffen wieder möglich.
Für uns als carrierwerke ist es die erste Messe – dementsprechend können wir es kaum erwarten, bis es endlich soweit ist.

Zu Eröffnung der Messe wird das Bundesministerium für Digitales und Verkehr sprechen. Kongressthemen sind unter anderem Glasfaser/FTTH, DOCSIS 4.0, 10G, Cloud Services, OTT, AppTV, Video Streaming, Fixed Mobile Convergence, Nachhaltigkeit, Artificial Intelligence, Smart City und Smart Home sowie die politischen, rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen der Breitband- und Medienbranche.

Auch wir sind mit einem Stand verstreten und freuen uns schon riesig auf persönliche Kontakte & Gespräche in Halle 8, Stand B60

Die Anmeldung für Kongress- oder Messebesucher ist ab sofort online unter www.angacom.de möglich.

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Unser aktueller Newsletter ist da!

Heute erschien unser aktueller Newsletter!

Kaum hat das Jahr begonnen, schon ist der Frühling da. Dass die Zeit wie im Nu verging, hängt damit zusammen, wie viel in den vergangenen Wochen und Monaten geschehen ist.

So konnten wir einige wertvolle Kooperationen schließen und freuen uns, viele weitere Unternehmen zu unseren Partnern zählen zu dürfen. Wir sind gespannt auf die kommende Zusammenarbeit und sind uns sicher: es kommen viele spannende Projekte auf uns zu.

Daher steht dieser Newsletter unter dem Motto „Kooperationen“. Man muss nicht alles selbst können. Wichtig ist nur, dass man starke Partner an seiner Seite weiß, auf die man sich verlassen, und mit denen man auf Augenhöhe arbeiten kann.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, und in diesem Newsletter auf unsere jüngsten Kooperationen und Partnerschaften eingehen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

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Eine Umfrage schafft Durchblick

Das sind die aktuellen Möglichkeiten und Hürden im Glasfaserausbau

BUGLAS und VKU stellen in einer Befragung ihrer Mitgliedsunternehmen heraus, dass der Wille da ist, die Effektivität der Glasfaser zu nutzen. Aus einer kürzlich erschienenen Pressemitteilung des VKU geht hervor, dass viele der befragten Mitgliedsunternehmen Glasfasernetze in ländlichen wie auch in städtischen Gebieten ausbauen möchten. Dabei spielen Ausbaukooperationen und Open Access für die Unternehmen eine bedeutende Rolle, denn unwirtschaftlicher Doppel- und Überbau kann so umgangen werden.

Was hält aktuell vom Ausbau ab?

Die Umfrage hat gezeigt, dass der Ausbau der Glasfasernetze bereits auf den Agenden steht. Zwei Hürden gilt es jedoch noch zu überwinden: die Konsequenzen der Pandemie und das aktuelle Marktgeschehen.

Die Auswirkungen des Coronavirus hatte nicht nur strukturelle Tiefbauengpässe zu Folge, auch temporäre Ausfälle von Baukolonnen sowie Lieferengpässe und langsame Planungs- und Genehmigungsverfahren sind der Pandemie entsprungen. Zudem ist das aktuelle Marktgeschehen verbesserungswürdig – Immer noch überwiegt der Wettbewerb zwischen Netzen, statt des sinnvollen Wettbewerbs auf dem Netz.

 

„Kein Marktakteur schafft den flächendeckenden Glasfaserausbau allein. Daher sind Ausbau-Kooperationen und marktverhandelter Open Access ein effizienter Weg hin zur bestmöglichen Nutzung und Amortisation von Netzinvestitionen. Wir müssen weg vom Wettbewerb zwischen Netzen, hin zum Wettbewerb auf dem Netz. Deswegen bieten wir den Telekommunikationskonzernen an, auf unsere bestehenden Glasfasernetze zu kommen. Das könnte den Glasfaserausbau erheblich beschleunigen und unser Land schneller ans Ziel von flächendeckend schnellem Internet in Stadt und Land bringen.“,

so Wolfgang Heer, Geschäftsführer BUGLAS, und Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer VKU.

Open Access als Chance

Die Umfrage von BUGLAS und VKU gibt einen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2022.

Beispielsweise sind 85 Prozent der Unternehmen laut Umfrage bereit, beim Ausbau der Glasfasernetze zu kooperieren. Zudem bieten fast 80 Prozent der kommunalen und regionalen Telekommunikationsunternehmen bereits heute oder in Kürze einen diskriminierungsfreien Zugang für Wettbewerber an.

Gut zu wissen:

Open Access ist auch für User vorteilhaft. Sie erhalten schnelleres Internet und eine großzügigere Wahlfreiheit durch einen größeren Wettbewerb. Neben Ausbaukooperationen würde Open-Access dazu beitragen, den unrentablen Überbau von Netzen zu stoppen – und zugleich die Netzauslastung fördern. Das würde die Refinanzierung zukünftiger wie auch bereits realisierter Glasfasernetze erleichtern und damit die Kosten für den Glasfaserausbau senken.

 

Hier geht’s zur ganzen Umfrage

DB broadband und carrierwerke – Pressemitteilung

DB broadband und carrierwerke entwickeln Stadtwerke zum Internetanbieter

Die Bahn-Tochter und der Dienstleister carrierwerke GmbH unterstützen künftig gemeinsam Stadtwerke bei der Entwicklung zu Telekommunikationsdienstleistern.

Walldorf, 22.03.2022: Die DB broadband GmbH und die carrierwerke GmbH unterstützen Stadtwerke in ganz Deutschland dabei, sich zu Telekommunikations-Netzbetreibern und -Diensteanbietern weiterzuentwickeln. Einen entsprechenden Rahmenvertrag haben beide Unternehmen unterzeichnet.

Dr. Christian Humpert, Geschäftsführer DB broadband:

„Stadtwerke sind zunehmend wichtige Partner, um Gigabitnetze in die Haushalte und Unternehmen zu bringen. Durch die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom haben sie umfangreiche Erfahrungen im Auf- und Ausbau und dem Betrieb von Netzinfrastrukturen. Zudem sind die enge Kundenbindung und lokale Verankerung Vorteile gegenüber anderen Unternehmen und helfen Stadtwerken dabei, sich als Netzbetreiber sowie Telekommunikationsdienstleister erfolgreich zu etablieren.“

Michael Neska, Geschäftsführer carrierwerke:

„Durch die Kooperation mit der DB broadband ergeben sich viele Vorteile für unsere aktuellen und zukünftigen Kund:innen. Neben abgestimmten Prozessen und somit schnellen Reaktions- und Realisierungszeiträumen können wir auch Synergieeffekte zwischen verschiedenen Projekten heben. Dies sorgt für eine wirtschaftliche und zuverlässige Realisierung.“

Wichtigste Grundlage für die Weiterentwicklung von Stadtwerken zu Telekommunikationsdienstleistern ist die sogenannte Backbone-Anbindung des lokalen Glasfasernetzes an überregionale Internetknotenpunkte. Die DB broadband bietet mit der flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur der Deutschen Bahn dafür optimale Voraussetzungen. Nahezu alle Stadtwerke können die Glasfaserkabel der DB innerhalb weniger Kilometer erreichen. Sie können die freien Kapazitäten in diesen Kabeln nutzen, um eigene Netze auf- und auszubauen und damit selbst Telekommunikationsdienstleistungen anzubieten.

Die carrierwerke als technischer Vordienstleister unterstützt dabei, diese Backboneanbindung und das lokale Netz aktiv zu betreiben und liefern Vorleistungsprodukte wie Internet, Telefonie und Fernsehen. Da sich die Vermarktung von Telekommunikationsprodukten teilweise deutlich von Energieprodukten unterscheidet, unterstützt sie Stadtwerke, Kommunen und andere Netzbetreiber außerdem mit durchdachten Tarif- und Marketingkonzepten, sowie Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Internet Service Providers.

„Mit ihrem Leistungsportfolio und ihrer großen Erfahrung im Umgang mit Stadtwerken und Energieversorgern ergänzt die carrierwerke optimal unsere Bemühungen, Stadtwerke dazu zu ermutigen, sich zu einem Telekommunikationsanbieter weiterzuentwickeln.“ fasst Gunnar Wegener, Senior Key-Account-Manager DB broadband zusammen.

 

Über DB broadband

Die DB broadband vermarktet die freien Kapazitäten im Glasfasernetz der Deutschen Bahn. Dieses Netz verläuft entlang der Schienentrassen und umfasst mehr als 20.000 Kilometer. Bis 2026/2027 soll das gesamte Streckennetz der DB (33.400 km) mit Glasfaser versorgt sein.

Über carrierwerke GmbH

Die carrierwerke GmbH bietet Stadtwerken, Kommunen und Netzinhabern die gesamte Palette an Dienstleistungen an, um als Carrier und ISP nachhaltig im Telekommunikationsmarkt bestehen zu können. Die angebotenen Leistungen gehen weit über die eines klassischen technischen Dienstleisters hinaus. Neben der Lieferung von Diensten und dem Betrieb des Breitbandnetzes unterstützt die carrierwerke daher außerdem durch Softwarelösungen und umfangreiche Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

v.l.n.r.: Marco Zapf (carrierwerke), Dr. Christian Humpert (DB broadband), Michael Neska (carrierwerke), Gunnar Wegener (DB broadband)

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF

Pressekontakt

carrierwerke GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 11
69190 Walldorf

Jacqueline Thumm

presse@carrierwerke.de

Das Stadtwerk von Morgen heißt Carrierwerk

Die Notwendigkeit der Digitalisierung und der Bedarf an leistungsstarken Infrastrukturen sind in der Corona-Pandemie zu Binsenweisheiten geworden. Während große bundesweite und regionale Telekommunikationsunternehmen den Ausbau vorantreiben, entdecken auch immer mehr Stadtwerke und öffentliche Versorgungsunternehmen die Möglichkeiten, die ihnen eine eigene digitale Infrastruktur bietet. Nicht zuletzt sind es die Aufgaben der Daseinsvorsorge und die Anforderungen effizienter Standortpolitik, die dieses Thema für sie zu einer An- und Herausforderung machen. Denn: Ohne geht es nicht!

Und es geht nicht ohne Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen. Die Leitungsgebundene Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von privaten Haushalten, gewerblichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist das Kerngeschäft der kommunalen Versorger. Investitionsentscheidungen in den Bau von Telekommunikationsnetzen als zusätzliche Infrastruktur sind weitreichend. Allein aufgrund der hohen Verlegekosten können Jahre vergehen, bis sich ein solches Netz rechnet. Und es rechnet sich erst, sobald Dienste aus dem passiven ein aktives Netz machen. Dies setzt einen sicheren Betrieb und ein belastbares Geschäftsmodell voraus. Dafür braucht es Branchen-Know-how, große technische Systemkompetenz und ein umfangreiches Marktverständnis. Und dafür braucht es Partnerschaften. Ohne geht es nicht!

Glasfaserinfrastrukturen stärken Stadtwerke

Das vergangene Wahljahr endete mit einer lange überfälligen politischen Botschaft. Die neue Regierungskoalition setzt auf Glasfaser, um Deutschland voranzubringen. Und auch wenn Übergangstechnologien noch eine Zeitlang ihren Beitrag zur Gigabit-Versorgung leisten werden – die großen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Themen erfordern eine leistungsstarke Telekommunikationsinfrastruktur mit Glasfaser vor Ort.

Hier liegen Anforderungen und gleichzeitig Chancen für Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen. Performante Telekommunikationsleistungen stoßen auf einen riesigen, weiter wachsenden Bedarf sowohl bei Bürgerinnen und Bürgern als auch bei Unternehmen. Auf dem Weg vom Stadtwerk zum „Carrierwerk“ sind verlässliche Kooperationen – mit Beratungen, Technologiepartnern oder Serviceanbietern – Voraussetzung für den Erfolg. Denn am Ende des Tages muss sich die Netzinvestition rechnen. Die Aufgaben sind groß und verlangen vielfältige Kompetenzen und Zusammenarbeit.

Herausforderungen für mehr Digitalisierung

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen unaufhaltsam voran – das bringt Herausforderungen mit sich. Angefangen beim „Neuen Normal“ dem mobilen Arbeiten im Homeoffice. Up- und Download-Zahlen in den privaten Haushalten haben in Zeiten von Corona Rekordwerte erreicht. Tendenz weiter steigend. In zahlreichen Unternehmen wird die Regel, dass jeder Beschäftigte auch einen Arbeitsplatz vor Ort hat, zum Auslaufmodell. Digitales Arbeiten ist ortsunabhängig und bisheriges analoges Arbeiten wie beispielsweise Besprechungen im Büro werden ebenfalls digital abgehalten. Das Gleiche gilt für den Online-Unterricht der Schulen.

Hinzu kommt die private Nutzung des Internets zum Streamen oder Spielen. Für all das reichen die verfügbaren Bandbreiten oftmals nicht mehr aus. Was es in allen Situationen braucht, ist der Zugriff auf ein starkes Internet. Alles andere ist zeitaufwändig, bindet Kapazitäten, ist ineffizient und nicht nachhaltig. Intelligente Konzepte, ausgereifte verfügbare Hardware und Software sowie ein leistungsstarkes, flächendeckendes Glasfasernetz sind die technischen Voraussetzungen, damit dieser Wandel in allen Bereichen künftig reibungslos von statten gehen kann.

Doch auch wenn man in größeren Dimensionen denkt wie an Smart City oder den „Digitalen Staat“ kommt man zum gleichen Schluss: es geht nicht ohne Internet und vor allem geht es nicht ohne Glasfaser.

Kooperationen sind erfolgskritisch

Der Schritt vom Stadtwerk zum Netzbetreiber und Service-Anbieter ist groß. Das Stadtwerk wird zum „Carrierwerk“. Auf diesem Weg – und darüber hinaus – sind verlässliche Kooperationen Voraussetzung für den Erfolg. Am Ende des Tages muss sich die Netzinvestition rechnen. Kosten durch Finanzierung und Betrieb stehen Erlösen aus Vermietung bzw. Vermarktung des Netzes und angebotenen Diensten an private und gewerbliche Endkunden gegenüber. Das Rückgrat eines erfolgreichen Geschäftsmodells bilden daher technische Dienstleistungen für den Netzbetrieb, automatisierte und digitale Prozesse, ein durchdachtes Tarif- und Marketingkonzept sowie geschulte Mitarbeiter. Die carrierwerke haben diesen ganzheitlichen Blick auf Betrieb und Vermarktung von Telekommunikationsnetzen.

Ein Rückgrat gibt Halt und ist ein sensibles Versorgungssystem für Kraft und Bewegung. Ein stabiles Rückgrat kann wachsen und mehr Power verleihen. Es zu stärken ist eine Frage des Vertrauens in sich selbst und in andere, in Partner. Denn Kosten sind das eine, Erlöse das andere. Das gilt gerade für den Start in ein Dienstleistungsangebot, beispielsweise mit Internet, Telefonie und TV. Ist die Zahl der Kunden – anfangs – noch gering, ist es schwierig, dieses Angebot skalierbar und kostengünstig zu realisieren. Die carrierwerke helfen hier, die Nachfragen der Kunden zu bündeln und White-Label-Dienste, die wir als Dienstleister produzieren und der Netzbetreiber unter seinem eigenen Namen vermarkten kann, besonders kostengünstig anbieten zu können.

Triple Play als Erfolgsbasis

Triple-Play-Angebote aus Internet, Telefonie und TV sind erfolgskritisch im Wettbewerb. Flexibilität ist Trumpf, so dass der Endkunde alle Dienste und Optionen individuell buchen bzw. auch stornieren kann. Dieses Angebot stärkt auch die Bindung von Anbieter und Endkunden, wenn die entsprechenden Dienstleistungen qualitativ hochwertig und schnell verfügbar sind sowie höchsten Service-Anforderungen entsprechen. Als carrierwerke ist dies unser Anspruch gegenüber unseren Kunden.

Partnerschaft muss Raum geben und – idealerweise gemeinsames – Wachstum ermöglichen. Vertrauen und Flexibilität bilden die Basis. So können Kunden der carrierwerke ihre Endkundentarife vollkommen frei nach ihren Wünschen gestalten, da wir auf Einschränkungen bezüglich Bandbreiten oder Traffic-Volumen verzichten. Unser Telefonie-White-Label-Vorleistungsprodukt ist eine glasklare Voice-Over-IP-Lösung. Wir haben aber auch Alternativen für Endkunden, die noch einen analogen Anschluss haben. Und: die carrierwerke bieten ihren Kunden Rufnummern und Rufnummernblöcke gemäß den rechtlichen Rahmenbedingungen kostenfrei an. Auf diese Weise kann ein „junger“ Netzbetreiber und Diensteanbieter seinen Endkunden individuelle Tarife mit zahlreichen Möglichkeiten zur Auswahl stellen.

Im Bereich TV ist neben IPTV auch die TV-Grundversorgung mit DVB-C-Signalen besonders für die Wohnungswirtschaft von großem Interesse. Deshalb stellen die carrierwerke ihren Kunden – und deren Endkunden – beide Dienste zur Verfügung. Und auch für IPTV gibt es eine komplette Plattform als Vorleistungsprodukt, die individuell gebrandete Apps auf allen gängigen Plattformen umfasst. Als technischer Servicepartner übernehmen die carrierwerke die gesamte Implementierung sowie die Bereitstellung der individuellen IPTV-Lösung.

Gerade das individuelle Branding der Telekommunikationsdienstleistungen stärkt das Image von Stadtwerken und Versorgungsunternehmen in ihrer neuen Rolle. Der gute Ruf des Daseinsvorsorgers wird auf das neue Angebot übertragen. Das bedeutet Erwartungen der Endkunden an die Leistungen, bietet aber gleichzeitig große Chancen für den Anbieter. Die carrierwerke unterstützen daher ihre Kunden bei der Vermarktung des Produkts mit einer breiten Palette an Marketing-Know-how. Und schließlich bieten wir Lösungen an, von denen auch die Wohnungswirtschaft profitiert, etwa durch Signalumwandlung von DVB-IP zu DVB-C. So stärken die carrierwerke ihre Kunden auch gegenüber deren Endkunden. Partnerschaft aus einer Hand!

Türöffner für das digitale Zeitalter

Glasfasernetze sind für Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen der Türöffner für das digitale Zeitalter und Antwort auf die beschriebenen Herausforderungen und Chancen. Triple Play, also eigene Angebote aus Telefonie, Internet und TV, bringen das Netz zum Leuchten und rechnen sich mit einem vernünftigen Geschäftsmodell. Qualifizierte Mitarbeiter, ein erfolgreiches Geschäftsmodell, sicherer Netzbetrieb und erfolgreiche Vermarktung von Diensten sind wesentliche Bausteine für den Erfolg. Um diesen Weg gehen zu können, sind Kooperationen wichtig. Für uns zeichnen sich Partnerschaften im besten Sinn durch Augenhöhe, Vertrauen und Kompetenz aus – und am Ende durch den gemeinsamen Erfolg. Damit aus dem Stadtwerk ein erfolgreiches „Carrierwerk“ werden kann.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Cable!Vison Europe 01/2022, Seite 16

TKRZ und carrierwerke – Pressemitteilung

TKRZ Stadtwerke GmbH startet mit neuer Marke

carrierwerke unterstützten dabei

Walldorf, den 15.02.2022: Seit Anfang Februar arbeitet die TKRZ Stadtwerke GmbH mit neuem Design und überarbeitetem Produktportfolio. Unterstützt wurden sie bei der Umsetzung von den carrierwerken.

Hierzu ist in den vergangenen Wochen und Monaten – teils im Verborgenen – einiges geschehen. Um die Emsdettener Bürger:innen flächendeckend darüber zu informieren, dass bei der TKRZ künftig so einiges passiert, wurde innerhalb kürzester Zeit eine „Pre-Launch-Kampagne“ umgesetzt. Ziel war, bis zum Kampagnenstart eine Spannung in der Emsdettener Bevölkerung aufzubauen und die Zeit bis zum tatsächlichen Vermarktungsstart medienwirksam zu nutzen.

Unterstützt wurde die TKRZ seitens der carrierwerke nicht nur im Bereich des originären Marketings. Auf die Telekommunikationsbranche abgestimmte Strategien wurden individuell erarbeitet und haben der TKRZ einen Anstrich verpasst, der perfekt auf die Vorteile eines Lokalversorgers gegenüber Marktbegleitern abgestimmt wurde.

„Im vergangenen Jahr fiel die Entscheidung, dass auch die Restgebiete von Emsdetten durch unsere 100%ige Gesellschafterin, die Stadtwerke Emsdetten, mit Glasfaser ausgebaut werden. Für uns als TKRZ stand ab diesem Zeitpunkt fest, keine Zeit zu verlieren und loszulegen. Mit Unterstützung der carrierwerke haben wir den mutigen Schritt gewagt, einfach alles zu hinterfragen. So entstand auch unser Slogan: TKRZ packt´s an!“,

so Inga Hagemann, Prokuristin und kaufmännische Leiterin der TKRZ Stadtwerke GmbH.

Unabdingbar für eine erfolgreiche Neuerung ist die Bereitschaft der Mitarbeiter:innen und besonders des Vertriebs, die Neuerungen zu leben. So fanden unter der Moderation der carrierwerke mehrere Workshops statt. Gemeinsam wurden die Werte der TKRZ herausgearbeitet – transparent, ehrlich, zuverlässig und lokal. Auch das neue Produktportfolio wurde im Rahmen von Schulungen gemeinsam erarbeitet und final abgestimmt.

Seit Anfang Februar ist der neue Markenauftritt enthüllt und die Emsdettener:innen können die neuen Tarife buchen.

„Wir sind mit unserem Launch und dem Ergebnis sehr zufrieden, vor allem, weil es eine Teamarbeit war. Die carrierwerke als Experten von außen und die mitgenommenen Mitarbeiter:innen, als das wertvollste Kaufargument, das wir haben“, so Hagemann weiter. „Uns ist aber auch bewusst, dass wir noch nicht am Ziel sind. Daher freuen wir uns, auch weiterhin auf die carrierwerke als Partner zählen zu können.“

Besonders in der Optimierung der Prozesse, bei der Umsetzung von Vertriebsprojekten im Bereich der Vorvermarktung und der Betreuung im Marketing wird auch zukünftig auf die Expertise der carrierwerke gesetzt.

„Wir blicken auf ereignisreiche Monate zurück, in denen wir die TKRZ Stadtwerke GmbH vertriebs- und marketingstrategisch vollumfänglich unterstützen durften. Und das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen. Doch nun ist es wichtig, den Teamspirit aufzugreifen und die Vorvermarktungsphase für den Glasfaserausbau erfolgreich zu gestalten. Denn auch hier sehen wir eine unserer Kernkompetenzen“,

berichtet Daniel Röcker, Leiter Vertrieb & Marketing bei der carrierwerke GmbH. Und weiter:

„Uns ist es wichtig, unsere Partner bedarfsgerecht, flexibel und motiviert zu unterstützen. Deshalb stellen wir nicht nur unsere technischen Dienstleistungen zur Verfügung, sondern beraten entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Pressekontakt

carrierwerke GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 11
69190 Walldorf
Jacqueline Thumm

presse@carrierwerke.de

Über TKRZ Stadtwerke GmbH:

Die TKRZ ist der Internetanbieter in und um Emsdetten und eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Emsdetten. Als IT-Dienstleister blickt das Unternehmen auf über 20 Jahre Erfahrung zurück – das macht sich bezahlt! Vier Rechenzentren, die sowohl Unternehmen zur Anmietung zur Verfügung gestellt werden als auch als Backbone-Standorte dienen, runden das Leistungsportfolio ab.

Über carrierwerke GmbH:

Die 2021 gegründete carrierwerke GmbH bietet Stadtwerken, Kommunen und Netzinhabern die gesamte Palette an Dienstleistungen an, um als Carrier und ISP nachhaltig im Telekommunikationsmarkt bestehen zu können. Durch die langjährige Branchenerfahrung der handelnden Personen gehen die angebotenen Leistungen weit über die eines klassischen technischen Dienstleisters hinaus. Neben der Lieferung von Diensten und dem Betrieb des Breitbandnetzes unterstützt die carrierwerke so auch durch intelligente Softwarelösungen und umfangreiche Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF.

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