Eine Umfrage schafft Durchblick

Das sind die aktuellen Möglichkeiten und Hürden im Glasfaserausbau

BUGLAS und VKU stellen in einer Befragung ihrer Mitgliedsunternehmen heraus, dass der Wille da ist, die Effektivität der Glasfaser zu nutzen. Aus einer kürzlich erschienenen Pressemitteilung des VKU geht hervor, dass viele der befragten Mitgliedsunternehmen Glasfasernetze in ländlichen wie auch in städtischen Gebieten ausbauen möchten. Dabei spielen Ausbaukooperationen und Open Access für die Unternehmen eine bedeutende Rolle, denn unwirtschaftlicher Doppel- und Überbau kann so umgangen werden.

Was hält aktuell vom Ausbau ab?

Die Umfrage hat gezeigt, dass der Ausbau der Glasfasernetze bereits auf den Agenden steht. Zwei Hürden gilt es jedoch noch zu überwinden: die Konsequenzen der Pandemie und das aktuelle Marktgeschehen.

Die Auswirkungen des Coronavirus hatte nicht nur strukturelle Tiefbauengpässe zu Folge, auch temporäre Ausfälle von Baukolonnen sowie Lieferengpässe und langsame Planungs- und Genehmigungsverfahren sind der Pandemie entsprungen. Zudem ist das aktuelle Marktgeschehen verbesserungswürdig – Immer noch überwiegt der Wettbewerb zwischen Netzen, statt des sinnvollen Wettbewerbs auf dem Netz.

 

„Kein Marktakteur schafft den flächendeckenden Glasfaserausbau allein. Daher sind Ausbau-Kooperationen und marktverhandelter Open Access ein effizienter Weg hin zur bestmöglichen Nutzung und Amortisation von Netzinvestitionen. Wir müssen weg vom Wettbewerb zwischen Netzen, hin zum Wettbewerb auf dem Netz. Deswegen bieten wir den Telekommunikationskonzernen an, auf unsere bestehenden Glasfasernetze zu kommen. Das könnte den Glasfaserausbau erheblich beschleunigen und unser Land schneller ans Ziel von flächendeckend schnellem Internet in Stadt und Land bringen.“,

so Wolfgang Heer, Geschäftsführer BUGLAS, und Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer VKU.

Open Access als Chance

Die Umfrage von BUGLAS und VKU gibt einen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2022.

Beispielsweise sind 85 Prozent der Unternehmen laut Umfrage bereit, beim Ausbau der Glasfasernetze zu kooperieren. Zudem bieten fast 80 Prozent der kommunalen und regionalen Telekommunikationsunternehmen bereits heute oder in Kürze einen diskriminierungsfreien Zugang für Wettbewerber an.

Gut zu wissen:

Open Access ist auch für User vorteilhaft. Sie erhalten schnelleres Internet und eine großzügigere Wahlfreiheit durch einen größeren Wettbewerb. Neben Ausbaukooperationen würde Open-Access dazu beitragen, den unrentablen Überbau von Netzen zu stoppen – und zugleich die Netzauslastung fördern. Das würde die Refinanzierung zukünftiger wie auch bereits realisierter Glasfasernetze erleichtern und damit die Kosten für den Glasfaserausbau senken.

 

Hier geht’s zur ganzen Umfrage

DB broadband und carrierwerke – Pressemitteilung

DB broadband und carrierwerke entwickeln Stadtwerke zum Internetanbieter

Die Bahn-Tochter und der Dienstleister carrierwerke GmbH unterstützen künftig gemeinsam Stadtwerke bei der Entwicklung zu Telekommunikationsdienstleistern.

Walldorf, 22.03.2022: Die DB broadband GmbH und die carrierwerke GmbH unterstützen Stadtwerke in ganz Deutschland dabei, sich zu Telekommunikations-Netzbetreibern und -Diensteanbietern weiterzuentwickeln. Einen entsprechenden Rahmenvertrag haben beide Unternehmen unterzeichnet.

Dr. Christian Humpert, Geschäftsführer DB broadband:

„Stadtwerke sind zunehmend wichtige Partner, um Gigabitnetze in die Haushalte und Unternehmen zu bringen. Durch die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom haben sie umfangreiche Erfahrungen im Auf- und Ausbau und dem Betrieb von Netzinfrastrukturen. Zudem sind die enge Kundenbindung und lokale Verankerung Vorteile gegenüber anderen Unternehmen und helfen Stadtwerken dabei, sich als Netzbetreiber sowie Telekommunikationsdienstleister erfolgreich zu etablieren.“

Michael Neska, Geschäftsführer carrierwerke:

„Durch die Kooperation mit der DB broadband ergeben sich viele Vorteile für unsere aktuellen und zukünftigen Kund:innen. Neben abgestimmten Prozessen und somit schnellen Reaktions- und Realisierungszeiträumen können wir auch Synergieeffekte zwischen verschiedenen Projekten heben. Dies sorgt für eine wirtschaftliche und zuverlässige Realisierung.“

Wichtigste Grundlage für die Weiterentwicklung von Stadtwerken zu Telekommunikationsdienstleistern ist die sogenannte Backbone-Anbindung des lokalen Glasfasernetzes an überregionale Internetknotenpunkte. Die DB broadband bietet mit der flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur der Deutschen Bahn dafür optimale Voraussetzungen. Nahezu alle Stadtwerke können die Glasfaserkabel der DB innerhalb weniger Kilometer erreichen. Sie können die freien Kapazitäten in diesen Kabeln nutzen, um eigene Netze auf- und auszubauen und damit selbst Telekommunikationsdienstleistungen anzubieten.

Die carrierwerke als technischer Vordienstleister unterstützt dabei, diese Backboneanbindung und das lokale Netz aktiv zu betreiben und liefern Vorleistungsprodukte wie Internet, Telefonie und Fernsehen. Da sich die Vermarktung von Telekommunikationsprodukten teilweise deutlich von Energieprodukten unterscheidet, unterstützt sie Stadtwerke, Kommunen und andere Netzbetreiber außerdem mit durchdachten Tarif- und Marketingkonzepten, sowie Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Internet Service Providers.

„Mit ihrem Leistungsportfolio und ihrer großen Erfahrung im Umgang mit Stadtwerken und Energieversorgern ergänzt die carrierwerke optimal unsere Bemühungen, Stadtwerke dazu zu ermutigen, sich zu einem Telekommunikationsanbieter weiterzuentwickeln.“ fasst Gunnar Wegener, Senior Key-Account-Manager DB broadband zusammen.

 

Über DB broadband

Die DB broadband vermarktet die freien Kapazitäten im Glasfasernetz der Deutschen Bahn. Dieses Netz verläuft entlang der Schienentrassen und umfasst mehr als 20.000 Kilometer. Bis 2026/2027 soll das gesamte Streckennetz der DB (33.400 km) mit Glasfaser versorgt sein.

Über carrierwerke GmbH

Die carrierwerke GmbH bietet Stadtwerken, Kommunen und Netzinhabern die gesamte Palette an Dienstleistungen an, um als Carrier und ISP nachhaltig im Telekommunikationsmarkt bestehen zu können. Die angebotenen Leistungen gehen weit über die eines klassischen technischen Dienstleisters hinaus. Neben der Lieferung von Diensten und dem Betrieb des Breitbandnetzes unterstützt die carrierwerke daher außerdem durch Softwarelösungen und umfangreiche Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

v.l.n.r.: Marco Zapf (carrierwerke), Dr. Christian Humpert (DB broadband), Michael Neska (carrierwerke), Gunnar Wegener (DB broadband)

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF

Pressekontakt

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Jacqueline Thumm

presse@carrierwerke.de

Das Stadtwerk von Morgen heißt Carrierwerk

Die Notwendigkeit der Digitalisierung und der Bedarf an leistungsstarken Infrastrukturen sind in der Corona-Pandemie zu Binsenweisheiten geworden. Während große bundesweite und regionale Telekommunikationsunternehmen den Ausbau vorantreiben, entdecken auch immer mehr Stadtwerke und öffentliche Versorgungsunternehmen die Möglichkeiten, die ihnen eine eigene digitale Infrastruktur bietet. Nicht zuletzt sind es die Aufgaben der Daseinsvorsorge und die Anforderungen effizienter Standortpolitik, die dieses Thema für sie zu einer An- und Herausforderung machen. Denn: Ohne geht es nicht!

Und es geht nicht ohne Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen. Die Leitungsgebundene Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von privaten Haushalten, gewerblichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist das Kerngeschäft der kommunalen Versorger. Investitionsentscheidungen in den Bau von Telekommunikationsnetzen als zusätzliche Infrastruktur sind weitreichend. Allein aufgrund der hohen Verlegekosten können Jahre vergehen, bis sich ein solches Netz rechnet. Und es rechnet sich erst, sobald Dienste aus dem passiven ein aktives Netz machen. Dies setzt einen sicheren Betrieb und ein belastbares Geschäftsmodell voraus. Dafür braucht es Branchen-Know-how, große technische Systemkompetenz und ein umfangreiches Marktverständnis. Und dafür braucht es Partnerschaften. Ohne geht es nicht!

Glasfaserinfrastrukturen stärken Stadtwerke

Das vergangene Wahljahr endete mit einer lange überfälligen politischen Botschaft. Die neue Regierungskoalition setzt auf Glasfaser, um Deutschland voranzubringen. Und auch wenn Übergangstechnologien noch eine Zeitlang ihren Beitrag zur Gigabit-Versorgung leisten werden – die großen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Themen erfordern eine leistungsstarke Telekommunikationsinfrastruktur mit Glasfaser vor Ort.

Hier liegen Anforderungen und gleichzeitig Chancen für Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen. Performante Telekommunikationsleistungen stoßen auf einen riesigen, weiter wachsenden Bedarf sowohl bei Bürgerinnen und Bürgern als auch bei Unternehmen. Auf dem Weg vom Stadtwerk zum „Carrierwerk“ sind verlässliche Kooperationen – mit Beratungen, Technologiepartnern oder Serviceanbietern – Voraussetzung für den Erfolg. Denn am Ende des Tages muss sich die Netzinvestition rechnen. Die Aufgaben sind groß und verlangen vielfältige Kompetenzen und Zusammenarbeit.

Herausforderungen für mehr Digitalisierung

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen unaufhaltsam voran – das bringt Herausforderungen mit sich. Angefangen beim „Neuen Normal“ dem mobilen Arbeiten im Homeoffice. Up- und Download-Zahlen in den privaten Haushalten haben in Zeiten von Corona Rekordwerte erreicht. Tendenz weiter steigend. In zahlreichen Unternehmen wird die Regel, dass jeder Beschäftigte auch einen Arbeitsplatz vor Ort hat, zum Auslaufmodell. Digitales Arbeiten ist ortsunabhängig und bisheriges analoges Arbeiten wie beispielsweise Besprechungen im Büro werden ebenfalls digital abgehalten. Das Gleiche gilt für den Online-Unterricht der Schulen.

Hinzu kommt die private Nutzung des Internets zum Streamen oder Spielen. Für all das reichen die verfügbaren Bandbreiten oftmals nicht mehr aus. Was es in allen Situationen braucht, ist der Zugriff auf ein starkes Internet. Alles andere ist zeitaufwändig, bindet Kapazitäten, ist ineffizient und nicht nachhaltig. Intelligente Konzepte, ausgereifte verfügbare Hardware und Software sowie ein leistungsstarkes, flächendeckendes Glasfasernetz sind die technischen Voraussetzungen, damit dieser Wandel in allen Bereichen künftig reibungslos von statten gehen kann.

Doch auch wenn man in größeren Dimensionen denkt wie an Smart City oder den „Digitalen Staat“ kommt man zum gleichen Schluss: es geht nicht ohne Internet und vor allem geht es nicht ohne Glasfaser.

Kooperationen sind erfolgskritisch

Der Schritt vom Stadtwerk zum Netzbetreiber und Service-Anbieter ist groß. Das Stadtwerk wird zum „Carrierwerk“. Auf diesem Weg – und darüber hinaus – sind verlässliche Kooperationen Voraussetzung für den Erfolg. Am Ende des Tages muss sich die Netzinvestition rechnen. Kosten durch Finanzierung und Betrieb stehen Erlösen aus Vermietung bzw. Vermarktung des Netzes und angebotenen Diensten an private und gewerbliche Endkunden gegenüber. Das Rückgrat eines erfolgreichen Geschäftsmodells bilden daher technische Dienstleistungen für den Netzbetrieb, automatisierte und digitale Prozesse, ein durchdachtes Tarif- und Marketingkonzept sowie geschulte Mitarbeiter. Die carrierwerke haben diesen ganzheitlichen Blick auf Betrieb und Vermarktung von Telekommunikationsnetzen.

Ein Rückgrat gibt Halt und ist ein sensibles Versorgungssystem für Kraft und Bewegung. Ein stabiles Rückgrat kann wachsen und mehr Power verleihen. Es zu stärken ist eine Frage des Vertrauens in sich selbst und in andere, in Partner. Denn Kosten sind das eine, Erlöse das andere. Das gilt gerade für den Start in ein Dienstleistungsangebot, beispielsweise mit Internet, Telefonie und TV. Ist die Zahl der Kunden – anfangs – noch gering, ist es schwierig, dieses Angebot skalierbar und kostengünstig zu realisieren. Die carrierwerke helfen hier, die Nachfragen der Kunden zu bündeln und White-Label-Dienste, die wir als Dienstleister produzieren und der Netzbetreiber unter seinem eigenen Namen vermarkten kann, besonders kostengünstig anbieten zu können.

Triple Play als Erfolgsbasis

Triple-Play-Angebote aus Internet, Telefonie und TV sind erfolgskritisch im Wettbewerb. Flexibilität ist Trumpf, so dass der Endkunde alle Dienste und Optionen individuell buchen bzw. auch stornieren kann. Dieses Angebot stärkt auch die Bindung von Anbieter und Endkunden, wenn die entsprechenden Dienstleistungen qualitativ hochwertig und schnell verfügbar sind sowie höchsten Service-Anforderungen entsprechen. Als carrierwerke ist dies unser Anspruch gegenüber unseren Kunden.

Partnerschaft muss Raum geben und – idealerweise gemeinsames – Wachstum ermöglichen. Vertrauen und Flexibilität bilden die Basis. So können Kunden der carrierwerke ihre Endkundentarife vollkommen frei nach ihren Wünschen gestalten, da wir auf Einschränkungen bezüglich Bandbreiten oder Traffic-Volumen verzichten. Unser Telefonie-White-Label-Vorleistungsprodukt ist eine glasklare Voice-Over-IP-Lösung. Wir haben aber auch Alternativen für Endkunden, die noch einen analogen Anschluss haben. Und: die carrierwerke bieten ihren Kunden Rufnummern und Rufnummernblöcke gemäß den rechtlichen Rahmenbedingungen kostenfrei an. Auf diese Weise kann ein „junger“ Netzbetreiber und Diensteanbieter seinen Endkunden individuelle Tarife mit zahlreichen Möglichkeiten zur Auswahl stellen.

Im Bereich TV ist neben IPTV auch die TV-Grundversorgung mit DVB-C-Signalen besonders für die Wohnungswirtschaft von großem Interesse. Deshalb stellen die carrierwerke ihren Kunden – und deren Endkunden – beide Dienste zur Verfügung. Und auch für IPTV gibt es eine komplette Plattform als Vorleistungsprodukt, die individuell gebrandete Apps auf allen gängigen Plattformen umfasst. Als technischer Servicepartner übernehmen die carrierwerke die gesamte Implementierung sowie die Bereitstellung der individuellen IPTV-Lösung.

Gerade das individuelle Branding der Telekommunikationsdienstleistungen stärkt das Image von Stadtwerken und Versorgungsunternehmen in ihrer neuen Rolle. Der gute Ruf des Daseinsvorsorgers wird auf das neue Angebot übertragen. Das bedeutet Erwartungen der Endkunden an die Leistungen, bietet aber gleichzeitig große Chancen für den Anbieter. Die carrierwerke unterstützen daher ihre Kunden bei der Vermarktung des Produkts mit einer breiten Palette an Marketing-Know-how. Und schließlich bieten wir Lösungen an, von denen auch die Wohnungswirtschaft profitiert, etwa durch Signalumwandlung von DVB-IP zu DVB-C. So stärken die carrierwerke ihre Kunden auch gegenüber deren Endkunden. Partnerschaft aus einer Hand!

Türöffner für das digitale Zeitalter

Glasfasernetze sind für Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen der Türöffner für das digitale Zeitalter und Antwort auf die beschriebenen Herausforderungen und Chancen. Triple Play, also eigene Angebote aus Telefonie, Internet und TV, bringen das Netz zum Leuchten und rechnen sich mit einem vernünftigen Geschäftsmodell. Qualifizierte Mitarbeiter, ein erfolgreiches Geschäftsmodell, sicherer Netzbetrieb und erfolgreiche Vermarktung von Diensten sind wesentliche Bausteine für den Erfolg. Um diesen Weg gehen zu können, sind Kooperationen wichtig. Für uns zeichnen sich Partnerschaften im besten Sinn durch Augenhöhe, Vertrauen und Kompetenz aus – und am Ende durch den gemeinsamen Erfolg. Damit aus dem Stadtwerk ein erfolgreiches „Carrierwerk“ werden kann.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Cable!Vison Europe 01/2022, Seite 16

TKRZ und carrierwerke – Pressemitteilung

TKRZ Stadtwerke GmbH startet mit neuer Marke

carrierwerke unterstützten dabei

Walldorf, den 15.02.2022: Seit Anfang Februar arbeitet die TKRZ Stadtwerke GmbH mit neuem Design und überarbeitetem Produktportfolio. Unterstützt wurden sie bei der Umsetzung von den carrierwerken.

Hierzu ist in den vergangenen Wochen und Monaten – teils im Verborgenen – einiges geschehen. Um die Emsdettener Bürger:innen flächendeckend darüber zu informieren, dass bei der TKRZ künftig so einiges passiert, wurde innerhalb kürzester Zeit eine „Pre-Launch-Kampagne“ umgesetzt. Ziel war, bis zum Kampagnenstart eine Spannung in der Emsdettener Bevölkerung aufzubauen und die Zeit bis zum tatsächlichen Vermarktungsstart medienwirksam zu nutzen.

Unterstützt wurde die TKRZ seitens der carrierwerke nicht nur im Bereich des originären Marketings. Auf die Telekommunikationsbranche abgestimmte Strategien wurden individuell erarbeitet und haben der TKRZ einen Anstrich verpasst, der perfekt auf die Vorteile eines Lokalversorgers gegenüber Marktbegleitern abgestimmt wurde.

„Im vergangenen Jahr fiel die Entscheidung, dass auch die Restgebiete von Emsdetten durch unsere 100%ige Gesellschafterin, die Stadtwerke Emsdetten, mit Glasfaser ausgebaut werden. Für uns als TKRZ stand ab diesem Zeitpunkt fest, keine Zeit zu verlieren und loszulegen. Mit Unterstützung der carrierwerke haben wir den mutigen Schritt gewagt, einfach alles zu hinterfragen. So entstand auch unser Slogan: TKRZ packt´s an!“,

so Inga Hagemann, Prokuristin und kaufmännische Leiterin der TKRZ Stadtwerke GmbH.

Unabdingbar für eine erfolgreiche Neuerung ist die Bereitschaft der Mitarbeiter:innen und besonders des Vertriebs, die Neuerungen zu leben. So fanden unter der Moderation der carrierwerke mehrere Workshops statt. Gemeinsam wurden die Werte der TKRZ herausgearbeitet – transparent, ehrlich, zuverlässig und lokal. Auch das neue Produktportfolio wurde im Rahmen von Schulungen gemeinsam erarbeitet und final abgestimmt.

Seit Anfang Februar ist der neue Markenauftritt enthüllt und die Emsdettener:innen können die neuen Tarife buchen.

„Wir sind mit unserem Launch und dem Ergebnis sehr zufrieden, vor allem, weil es eine Teamarbeit war. Die carrierwerke als Experten von außen und die mitgenommenen Mitarbeiter:innen, als das wertvollste Kaufargument, das wir haben“, so Hagemann weiter. „Uns ist aber auch bewusst, dass wir noch nicht am Ziel sind. Daher freuen wir uns, auch weiterhin auf die carrierwerke als Partner zählen zu können.“

Besonders in der Optimierung der Prozesse, bei der Umsetzung von Vertriebsprojekten im Bereich der Vorvermarktung und der Betreuung im Marketing wird auch zukünftig auf die Expertise der carrierwerke gesetzt.

„Wir blicken auf ereignisreiche Monate zurück, in denen wir die TKRZ Stadtwerke GmbH vertriebs- und marketingstrategisch vollumfänglich unterstützen durften. Und das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen. Doch nun ist es wichtig, den Teamspirit aufzugreifen und die Vorvermarktungsphase für den Glasfaserausbau erfolgreich zu gestalten. Denn auch hier sehen wir eine unserer Kernkompetenzen“,

berichtet Daniel Röcker, Leiter Vertrieb & Marketing bei der carrierwerke GmbH. Und weiter:

„Uns ist es wichtig, unsere Partner bedarfsgerecht, flexibel und motiviert zu unterstützen. Deshalb stellen wir nicht nur unsere technischen Dienstleistungen zur Verfügung, sondern beraten entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

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Über TKRZ Stadtwerke GmbH:

Die TKRZ ist der Internetanbieter in und um Emsdetten und eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Emsdetten. Als IT-Dienstleister blickt das Unternehmen auf über 20 Jahre Erfahrung zurück – das macht sich bezahlt! Vier Rechenzentren, die sowohl Unternehmen zur Anmietung zur Verfügung gestellt werden als auch als Backbone-Standorte dienen, runden das Leistungsportfolio ab.

Über carrierwerke GmbH:

Die 2021 gegründete carrierwerke GmbH bietet Stadtwerken, Kommunen und Netzinhabern die gesamte Palette an Dienstleistungen an, um als Carrier und ISP nachhaltig im Telekommunikationsmarkt bestehen zu können. Durch die langjährige Branchenerfahrung der handelnden Personen gehen die angebotenen Leistungen weit über die eines klassischen technischen Dienstleisters hinaus. Neben der Lieferung von Diensten und dem Betrieb des Breitbandnetzes unterstützt die carrierwerke so auch durch intelligente Softwarelösungen und umfangreiche Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF.

Kooperation für Stadtwerke und TK-Anbieter

Pressemitteilung:

carrierwerke und pattr bieten End-to-End Lösung im Glasfasergeschäft

Walldorf, den 09.02.2022: Nur wenige Telekommunikationsunternehmen verfügen derzeit über funktionierende digitale End-to-End-Geschäftsprozesse. Eine neue Kooperation in der Branche rückt jetzt den hochgradig automatisierten und digitalen Bestellprozess bis hin zur Dienstebereitstellung zum Beispiel für Stadtwerke in greifbare Nähe. Namentlich haben sich der Diensteanbieter carrierwerke und die Ideenstadtwerke Start-Up-Tochter pattr zusammengetan, um Telekommunikationsanbietern und Stadtwerken den Vertrieb von bedarfsgerechten Glasfaserprodukten mit niedrigen Cost-to-Serve zu ermöglichen.

„Anbieter haben bereits in der Vergangenheit Telekommunikationsprodukte verkauft, jedoch mit hohem Personalaufwand und ohne massenkundentaugliche, digitale Prozesse. Der Abschluss erfolgt bis heute häufig noch per Papiervertrag, Kund*innen werden manuell angelegt und Diensteprozesse händisch angeschoben. Durch unsere langjährige Erfahrung im TK-Geschäft mit hoher Expertise bei der Dienstebereitstellung wissen wir, wie entscheidend ein digitaler Vertriebsprozess für den Erfolg der Sparte ist. Pattr hat sich in kürzester Zeit als perfektes Puzzleteil zu unserem Portfolio entpuppt, weshalb wir uns sehr über die Kooperation freuen“,

erläutert carrierwerke-Prokurist Daniel Röcker.

Auch für pattr-Geschäftsführer Dieter Lindauer lag die Zusammenarbeit auf der Hand:

„Wir haben mit unserer Stadtwerke-Tochter im Ideenstadtwerke-Konzern selbst eine steile Lernkurve hingelegt und eine Lösung, maßgeschneidert auf die Sorgen und Nöte von TK-Anbietern, entwickelt. Wir bieten mit pattr zeitgemäße Bestellstrecken, die nicht in einer E-Mail enden, die im schlimmsten Fall noch ausgedruckt wird. Stattdessen landen sie in einer Digitalisierungsplattform. Dort werden bestehende Systeme angeschlossen und dann die notwendigen Prozesse angestoßen. Damit Kund*innen am Ende vollautomatisch nach der Bestellung auch das schnelle Internet und die Telefonie nutzen können, ist natürlich ein Diensteanbieter mit entsprechender IT-Plattform und zeitgemäßen Andockstellen unabdingbar. Die carrierwerke bringen genau das mit in die Kooperation ein.“

Der Diensteanbieter carrierwerke aus Walldorf bei Heidelberg stellt für Stadtwerke ohne viel Branchen-Know-How sicher, dass alle Kund*innen ans Netz kommen und schult darüber hinaus Mitarbeiter*innen im Umgang mit sowie bei der Einführung von Telekommunikationsprodukten.

Die Ideenstadtwerke aus Neustadt bei Hannover legten im Herbst 2020 einen Traumstart mit ihrem Glasfaserausbau und -produkt hin, während sie sich gegen die Deutsche Glasfaser, htp und Northern Access auf Basis der End-to-End Digitallösung von pattr behauptet haben. Innerhalb eines Jahres generierte das kommunale Unternehmen der 45.000 Einwohner zählenden Stadt mit ihrer Marke RASANNNT rund 6.000 Glasfaserverträge.

„Eine so hohe Abschlussquote in diesem kurzen Zeitraum ist eine großartige Leistung – und aus meiner Sicht nur realisierbar gewesen dank der digitalisierten und automatisierten Prozesskette und der engen Zusammenarbeit,“

so die Meinung von Daniel Röcker.

Zusammen bieten beide Unternehmen einen volldigitalen Prozess zur Bestellung und Bereitstellung von Internet-, TV- und Telefonieprodukten, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von Stadtwerken und kleineren Unternehmen in der Branche.

„Das Schöne ist, dass die Digitalisierung mit dem TK-Produkt nicht aufhören muss. Mit der digitalen pattr-Lösung können gleichermaßen die Wallbox-, PV- oder Strombestellung digital und ohne Medienbruch abgewickelt werden“,

so Lindauer weiter.

Über die Ideenstadtwerke / pattr

Die Ideenstadtwerke sind ein kommunales Unternehmen aus Neustadt am Rübenberge. Sie versorgen Menschen und Unternehmen mit Strom, Gas, Wasser, Wärme, Glasfaser und verwirklichen Immobilienprojekte für Wohnen und Gewerbe. Zum Konzern gehört auch das 2018 eröffnete und neugebaute Schwimm- und Saunabad „Balneon“ sowie das durch die Netztochter LeineNetz realisierte größte kalte Nahwärmenetz in Niedersachsen. Auf dem Firmengelände entsteht künftig der innovative Campus und Co-Working-Space „Rouven22“.

Die am 01.01.2022 offiziell gegründete Unternehmenstochter pattr GmbH kümmert sich sowohl um die internen Digitalisierungsprojekte des Ideenstadtwerkekonzerns als auch um die End-to-End-Digitalisierung von Geschäftsprozessen bei einer steigenden Anzahl von Kunden aus der Stadtwerke-Welt. Durch den Stadtwerke-Hintergrund kennt die pattr GmbH die Problemstellungen der Branche und bietet maßgeschneiderte Lösungen.

Über carrierwerke

Die 2021 gegründete carrierweke GmbH bietet Stadtwerken, Kommunen und Netzinhabern die gesamte Palette an Dienstleistungen an, um als Carrier und ISP nachhaltig im Telekommunikationsmarkt bestehen zu können. Durch die langjährige Branchenerfahrung der handelnden Personen gehen die angebotenen Leistungen weit über die eines klassischen technischen Dienstleisters hinaus. Neben der Lieferung von Diensten und dem Betrieb des Breitbandnetzes unterstützt die carrierwerke so auch durch intelligente Softwarelösungen und umfangreiche Beratungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

 

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Koalitionsvertrag – Blick auf Digitalisierung

Die Ampel-Koalition hat sich gebildet, der Koalitionsvertrag ist verabschiedet und seit vergangener Woche ist mit Olaf Scholz der neue Bundeskanzler ernannt. Im Koalitionsvertrag für diese Legislaturperiode „Mehr Fortschritt wagen – Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ wird auf einige wichtige Punkte hinsichtlich der Digitalisierung sowie des Glasfaserausbaus eingegangen.

weg vom Bandbreitenziel

– Hin zum Glasfaserziel! Im neuen Koalitionsvertrag wird klar gemacht: Das Ziel ist die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser (fiber-to-the-home, FTTH) und dem neuesten Mobilfunkstandard. Dabei soll auf Basis von Potenzialanalysen die Glasfaserausbauförderung vorangetrieben werden – auch ohne Aufgreifschwelle.

Open Access

Der eigenwirtschaftliche Ausbau soll Vorrang haben. Dabei soll unter Wahrung des Investitionsschutzes Open Access zu fairen Bedingungen ermöglicht werden. Das ist sehr zu begrüßen. So wird der Glasfaserausbau vorangetrieben und unnötiger Überbau verhindert. Auch BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer sieht das so:

„Die gemeinsame Nutzung von Glasfasernetzen durch verschiedene Anbieter ist immer besser als ein gegenseitiger Überbau. Das stärkt den Wettbewerb und ermöglicht den Endkunden größtmögliche Wahlfreiheit”

heißt es in der BUGLAS-Pressemitteilung hierzu.

Beschleunigung von Verfahren

Deutschland und seine Bürokratie. Diese soll hier überholt werden. Indem Antrags- und Genehmigungsverfahren schlanker gestaltet werden, alternative Verlegetechniken normiert und ein bundesweites Gigabit-Grundbuch aufgebaut wird, soll der Infrastrukturausbau vorangetrieben werden.

„Damit die Verkürzung der Verfahrensdauer in der Praxis gelingt, müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam an einem Strang ziehen und die erforderlichen technischen und personellen Ressourcen in den Verwaltungen schaffen.“

Heißt es in der BREKO-Pressemitteilung zum Thema.

Nachhaltige Digitalisierung

Sehr zu begrüßen finden wir den mit einfließenden Punkt der Nachhaltigen Digitalisierung. So sollen Rechenzentren in Deutschland auf ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtet werden – beispielsweise durch Nutzung der Abwärme. Ab 2027 sollen neue Rechenzentren Klimaneutral betrieben werden.

Künftige Bündelung von Verkehr und Digitales

Innerhalb der neu gefundenen Koalition sollen die Ressorts Verkehr und Digitales gebündelt werden. Bundesminister Volker Wissing erklärt in einem Videobeitrag, dass in diesem Zuge das Ministerium in Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) umbenannt wird. So soll die Wichtigkeit der Digitalisierung hervorgehoben werden. In der Brache scheiden sich hierzu die Geister.
Wo der BREKO Chancen in der Bündelung sieht, da die zentrale Steuerung der wichtigsten Digitalthemen in einem Ministerium stattfindet und so Hoffnung weckt, „dass die Digitalpolitik endlich aus einem Guss erfolgt“ steht der VATM dem eher kritisch gegenüber. Ob die Bündelung die erforderlichen Beschleunigungseffekte bringt, bleibt abzuwarten.

„Beim Thema Kompetenzbündelung sollte zudem genau geschaut werden, wo diese gebündelt werden soll, um mehr Bürokratie durch zusätzliche Behördenstrukturen unter allen Umständen zu vermeiden“,

betont VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner in der VATM-Pressemitteilung.

Pauschalisierte Schadensersatzansprüche

Nicht zu den ansonsten zu begrüßenden Ansätzen passt aus unserer Sicht das Vorhaben, den Verbraucherschutz durch pauschalisierte Schadensersatzansprüche zu stärken. Der Verbraucherschutz ist gut und richtig. Innerhalb der am 1. Dezember 2021 in Kraft getretenen TKG-Novelle wird der Verbraucherschutz allerdings bereits massiv verstärkt. Einen pauschalisierten Schadensersatzanspruch bei zugesicherten Bandbreiten sehen wir hier als den falschen Weg. Auch der VATM rät hier zu Augenmaß:

„Auch pauschalierte Schadensersatzansprüche bei der Unterschreitung von Bandbreiten wird man nicht rein mathematisch angehen können, sondern auf das Maß der kundenseitigen Nutzbarkeit abstellen müssen“,

so der VATM-Geschäftsführer.

Fazit

Die Digitalisierung und der damit verbundene Fokus auf den Glasfaserausbau hat einen klaren und hohen Stellenwert im Koalitionsvertrag der Bundesregierung erhalten. Dies begrüßen wir sehr. Nun heißt es, auf Worte Taten folgen zu lassen und die ambitionierten Ziele auch konsequent umzusetzen. Die Grundsteine sind mit dem Koalitionsvertrag und dem neuen BMDV gelegt. Wenn dies gelingt, dann besteht die Hoffnung, zukünftig ein verbessertes Umfeld für die Digitalisierung Deutschlands zu erreichen – und damit den Weg in die digitalisierte Gigabitgesellschaft.

Neue Regelungen zum Minderungsrecht

Die TKG-Novelle, welche Anfang des Monats in Kraft getreten ist, beinhaltet Regelungen zur Stärkung des Verbraucherschutzes. Nun schärft die Bundesnetzagentur die Rechte weiter.

Minderungsrecht

Das Minderungsrecht ist Teil der TKG-Novelle, wir hatten diese Thematik bereits in einem Blogbeitrag angerissen. Demnach haben Kunden ein Minderungs- und Sonderkündigungsrecht, sofern sie weniger Bandbreite erhalten als gebucht. Dabei liegt die Beweislast bei den Kunden.

Nun wurden die Voraussetzungen für eine Minderung definiert. Diese Vorgaben treten heute in Kraft.

Voraussetzungen für eine Minderung

Verbraucher*innen müssen insgesamt 30 Messungen an drei unterschiedlichen Kalendertagen durchführen. Dabei muss mindestens ein Kalendertag zwischen den Messtagen liegen. Außerdem müssen die Messungen über den jeweiligen Mess-Tag verteilt erfolgen.

„Für die Annahme einer minderungsrelevanten Abweichung bei der minimalen Geschwindigkeit reicht es, wenn an zwei von drei Messtagen die minimale Geschwindigkeit unterschritten wird. Für die maximale Geschwindigkeit ist eine Minderleistung gegeben, wenn an zwei von drei Messtagen 90 Prozent des Maximums nicht einmal erreicht werden. Bei der normalerweise zur Verfügung stehenden Geschwindigkeit liegt eine Abweichung vor, wenn diese nicht in 90 Prozent der Messungen erreicht wird“

heißt es in der Pressemitteilung der Bundesnetzagentur.

Nachweisverfahren

Als Nachweisverfahren dient das Messtool der Bundesnetzagentur (Breitbandmessung Desktop-App). Seit heute ist die überarbeitete Version des Tools unter www.breitbandmessung.de zu erreichen. Die oben genannten Regelungen zum Nachweis einer Minderleistung sind in der App hinterlegt.

Weitere, detailliertere Informationen entnehmen Sie gerne der Pressemitteilung der Bundesnetzagentur.

Mehr als Impfen!

Jetzt heißt es: Mehr als Impfen! ??
Denn eine Impfung schützt nicht nur dich, sondern auch deine Mitmenschen!

Einige werden es bereits mitbekommen haben: In den vergangenen Tagen stolpert man vermehrt über angepasste Firmen-Slogans. Über 150 Unternehmen haben sich im Rahmen einer Kampagne dazu entschlossen, ihren Slogan zu ändern und damit auf das wichtige Thema Impfen aufmerksam zu machen.?
Wir finden den Gedanken toll und schließen uns hier gerne an. Denn hier ist Teamgeist gefragt!
Also: Lasst euch Impfen! ♥️
#ZusammenGegenCorona

Faulenzen im Homeoffice?

Gehen Mitarbeiter im Homeoffice ihrer Arbeit nicht nach? Deutsche Führungskräfte fürchten das jedenfalls. Das geht aus einer repräsentativen Yougov-Umfrage hervor. Im Rahmen dieser wurden 2000 Führungkräfte aus 11 Ländern im Auftrag von LinkedIn befragt. Die Zeitung für Kommunale Wirtschaft (ZfK) berichtete darüber kürzlich. Demnach sind 38% der Befragten skeptisch, ob die Mitarbeiter im Homeoffice ihrer Arbeit nachgehen.Im Ländervergleich ist nur Irland (40%) noch skeptischer. Der Durchschnitt insgesamt liegt bei 30%

Negative Folgen durch Homeoffice?

37% der befragten deutschen Führunskräfte fürchten sorgar, dass Homeoffice und flexibles Arbeiten negative Folgen für ihr Unternehmen haben. Dieser Wert bildet die Spitze. Wesentlich weniger Bedenken haben da die Befragten aus Italien (17%), Großbritannien (21%) und Frankreich (22%)

Wir sehen das ganz anders!

Natürlich müssen anfallende Aufgaben zuverlässig und bedarfsgerecht erledigt werden. Das geht unserer Meinung nach aber am besten im eigenen Rythmus.Wir haben außerdem die Erfahrung gemacht: Zuverlässig und effizient arbeiten ist auch von zuhause kein Problem. In unserem Team klappt das wunderbar. Überzeuge dich doch selbst davon! Hier geht’s zu den aktuellen Stellenausschreibungen. Vielleicht bist du ja bald Teil unseres Teams?

Starkes Internet für Stadtwerke

Frischer Wind für Deutschland

Der neue Bundestag ist gewählt, eine neue Bundesregierung muss sich nun finden. Gründe für das Ergebnis werden in Politik und Medien gesucht und diskutiert. Das politische Programm, die Kandidaten und die Regierungsarbeit in den letzten Wochen, Monaten und Jahren gaben den Ausschlag. Und die Stimmung im Land beschreibt den Bedarf. Sie kann sich, wie gesehen, schnell und folgenreich verändern. Und: Politik ist Kommunikation, denn nur Wähler, die verstehen und verstanden werden, können zu Anhängern werden.

So weit, so gut. All dies hat zunächst nichts mit uns zu tun, doch ist vieles übertragbar. Zunächst einmal: wir, die carrierwerke, treten zu Wahl als moderner technischer Dienstleister für Stadtwerke und Carrier an. Denn Deutschland braucht frischen Wind für den Ausbau seiner Telekommunikationsinfrastrukturen. Hier liegen Chancen und Herausforderungen für starke lokal verankerte Daseinsvorsorger wie die Stadtwerke. Sie kennen sich aus mit leitungsgebundener Versorgung für private und gewerbliche Kunden. Sie tragen zur Standortsicherung bei, mit zuverlässigen, hochwertigen Leistungen. Mit unserem Programm wollen wir sie dabei unterstützen, nun auch Chancen durch Telekommunikationsleistungen zu nutzen. Kurz: wir machen das Stadtwerk zum Carrierwerk!

Corona hat offengelegt, dass Deutschland nach wie vor einen großen Bedarf an Breitbandnetzen – vor allem an Glasfasernetzen – hat. Hier sind bereits viele Stadtwerke und Carrier mit eigenem Netz und dem Betrieb dieser unterwegs, andere errichten das Netz derzeit. Viele warten aber noch ab, denn die Entscheidung für ein Breitbandnetz bedeutet Investitionen mit langer Amortisationsdauer. Und oftmals fehlen die notwendigen Kompetenzen und Ressourcen in den eigenen Reihen, um solch ein komplexes Vorhaben erfolgreich in die Tat umzusetzen. Das gilt auch für andere Bereiche, wie Mobilitätsangebote, durch die aus einem traditionellen Strom-Gas-Wasser-Stadtwerk ein erweiterter Daseinsvorsorger werden kann.

carrierwerke sind Partner in allen Projektphasen

Wo fängt man an, wo hört man auf? Telekommunikationsinfrastrukturen zu betreiben ist eine vielfältige Aufgabe. Soll es nur die passive Infrastruktur sein oder auch die aktive? Soll es ein eigenes Diensteangebot geben? Speziell für kleine und mittlere Stadtwerke sind diese Fragen nicht einfach zu beantworten. Schließlich soll am Ende ein nachhaltiges Geschäftsmodell stehen. Mit einem starken Angebot, reichlich Branchenerfahrung und einem Team pfiffiger Performer unterstützen wir, die carrierwerke, bei der Erschließung dieses neuen Geschäftsfeldes. Unsere Kunden und Partner profitieren von Erfahrungen aus vielen unterschiedlichen Projekten. Technik muss funktionieren, aber Technik ist nicht alles. Wir setzen auf eine enge, vertrauensvolle Begleitung unserer Kunden in allen Projektphasen. Nach unserem Verständnis sind besonders Stadtwerke auf ihrem Weg zum Carrier hochkomplexen Anforderungen ausgesetzt. Wir verstehen uns daher als Brückenbauer zwischen bestehenden und neuen Anforderungen. Kurzum: als carrierwerke.

Alles aus einer Hand

Es geht uns darum, für unsere Kunden die passende Lösung zu finden und umzusetzen. Wir bieten die gesamte Palette an technischen Dienstleistungen an, um ein Breitbandnetz erfolgreich betreiben zu können. Dies ist für uns jedoch nur die Basis. Um nachhaltig und erfolgreich als Internet-Service-Provider am Markt Fuß zu fassen, bedarf es – neben der reinen technischen Dienstleistung – mindestens auch eines durchdachten Tarife- und Marketingkonzepts, automatisierter und digitaler Prozesse sowie geschulter Mitarbeiter: Wir haben daher einen ganzheitlichen Blick auf Betrieb und Vermarktung von Telekommunikationsnetzen. Und das sehen wir als unsere Stärke an. Wir berücksichtigen das gesamte Projekt und erarbeiten gemeinsam mit unseren Partnern Ihre Komplettlösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Netz, Dienste, Software, Beratung und viel Herz – das ist die „Alles-aus-einer-Hand“-Philosophie der carrierwerke. Das schafft langfristige Partnerschaften. Und das ist unser Ziel.

Unser Team ist jung und erfahren zugleich. Wir bringen langjährige Erfahrung in der Telekommunikationsbranche mit. Der Schwerpunkt unserer Dienste liegt auf der Produktion und Bereitstellung von White-Label-Diensten für Internet, Telefonie und Fernsehen. Jeder von uns verfügt hier über umfangreiche und individuelle Erfahrungen. Wir betreiben für unsere Kunden das gesamte Breitbandnetz, ob Glasfaser, Coax, Kupfer oder andere. Und wir binden das Kundennetz an überregionale Verbindungensstrecken und Internet-Knotenpunkte an.

Carrier Management Software

Beim Management und der Vermarktung der Netze kann auf unsere hauseigene Carrier Management Software zurückgegriffen werden. Neben der standardmäßigen Stammdatenverwaltung von Endkunden und Interessenten können außerdem Prozesse wie Anbieterwechsel oder die Buchung von Diensten verwaltet und automatisch abgewickelt werden. carma hilft bei der Ausbauplanung und Hardwareverwaltung, bei Billing und Abrechnung sowie bei der Kundeninformation durch automatisierten Versand von Briefen und E-Mails.

Doch nichts ersetzt die persönliche Beratung und Begleitung der Kunden. Neben reibungslos laufenden technischen Prozessen ist dies für uns das A und O langfristiger, vertrauensvoller Beziehungen. Und Know-how-Transfer bildet dabei die wichtigste Säule. Voneinander lernen heißt, sich gegenseitig besser zu machen. Beispielsweise durch Workshops zur Wissenserarbeitung und -vermittlung zu unterschiedlichen Themen entlang der Wertschöpfungskette. Wir helfen auch auf Zeit aus, wenn Ressourcen und/oder Kompetenzen auf Kundenseite fehlen, etwa durch Interim-Management oder Vor-Ort-Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten. Und natürlich bieten wir Mitarbeiterschulungen und Trainings-on-the-job an.

Die carrierwerke können auch Endkundenmarketing

Schließlich – als hohe Schule des Netzbetriebs und der Netzvermarktung – steht die Endkundenmarke der Stadtwerke. Auch hier sehen wir uns als carrierwerke als Partner unserer Kunden. Die Endkundenmarke ist nur dann erfolgreich, wenn Preis- und Leistung stimmen. Das entscheidet der Kunde. Sie ist die Visitenkarte des Carriers bzw. Netzbetreibers. Bei Bedarf unterstützen wir beim Endkundenmarketing wie eine Agentur, helfen bei der Strategieentwicklung und der inhaltlichen und gestalterischen Umsetzung.

Das sind wir, die carrierwerke! Wir leben Partnerschaft! Wir starten in Deutschland, denn hier gibt es genug zu tun. Der Einstieg in den Telekommunikationsmarkt als Carrier und Internet Service Provider (ISP) ist anspruchsvoll, schwierig und für manche auch steinig. Es handelt sich dabei um Entscheidungen, die langfristige Investitionen und damit finanzielle Belastungen bedeuten. Für zum Teil hochbelastete Kommunen ist eine solche Entscheidung eine wirtschaftliche Existenzfrage.

Wir stehen an Ihrer Seite

Als junges Unternehmen sorgen wir für frischen Wind für Deutschland. Als zuverlässiger und erfahrener Dienstleister, als Berater und Sparringspartner rund um Netz, Netzbetrieb und Netzvermarktung. Dabei sind wir auch selbst in der Branche bestens vernetzt und lassen unsere Kunden davon profitieren. Doch auch erfahrene Telekommunikationsanbieter im Markt können auf uns zählen. Welche Lösung ist die beste, um als Carrier den nächsten Schritt zu gehen? Welche Chancen, aber auch welche Risiken sind damit verbunden? Wer steht dabei an meiner Seite? Das sind wir – die carrierwerke!

 

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Cable!vision Europe in Ausgabe 5/21, Seite 24

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